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Projektstand

Dezember 2021

Die Baustelle bei Rødbyhavn

Derzeit arbeiten rund 800 Menschen auf der Hauptbaustelle in Rødbyhavn. Davon arbeiten etwas mehr als 350 auf Flächen des Konsortiums FLC und 4 bis 500 auf Flächen von FBC. Sowohl FBC als auch FLC arbeiten im Zweischichtbetrieb. Die größte Teil der Beschäftigten an Land sind bei den Erdarbeiten und der Betonage im Einsatz. Anfang Dezember sind die ersten Stahlarbeiter von Give Steel eingetroffen, um die großen Produktionshallen zu bauen.

Die drei Produktionshallen der Tunnelfabrik entstehen in unterschiedlichem Tempo. Die Halle B ist am weitesten fortgeschritten, aber auch die Hallen C und A befinden sich im Bau.

Wohnanlage von FLC

Die Wohnanlage unweit der Produktionsanlage von Rødbyhavn wird bis Ende des Jahres aus rund 650 der geplanten 1.300 Wohnungen bestehen. Die überwiegende Mehrheit der Bewohner sind ausländische Arbeitskräfte aus dem Bereich Beton- und Stahlbau, während die im Erdbau eingesetzten Arbeitskräfte hauptsächlich aus Dänemark kommen. Die meisten Seeleute sind in Hotels in der Umgebung untergebracht.

FLC hat seine Büros für die Verwaltung auf dem Gelände für rund 180 Mitarbeiter eingerichtet. 

Tunnelportal

Das niederländische Konsortium FBC wird das dänische Tunnelportal um den Jahreswechsel an die FLC übergeben. Der Bereich des früheren Sees Strandholm Sø wurde ausgegraben, um das weiche Bodenmaterial am vormaligen Seegrund zu entfernen. Im November wurde der See mit Sand verfüllt. Das Areal ist nun vorbereitet für die Arbeiten am Tunnelportal.

Arbeiten im Fehmarnbelt

Die Arbeiten auf See begannen auf dänischer Seite im Juni 2020. Derzeit sind bis zu 60 Arbeitsschiffe in den Gewässern zwischen Puttgarden und Rødbyhavn im Einsatz. Rund 2 Millionen Tonnen norwegischen Granits wurden aufgeschüttet, der hauptsächlich für die Rückhaltedämme und Molen des Arbeitshafens verwendet wird. Diese Arbeiten haben vor kurzem auch in Deutschland begonnen.

Der Aushub des Tunnelgrabens ist in vollem Gange, und die größten Baggerschiffe der Welt, „Magnor“ und „Simson“, arbeiten auf Hochtouren. Bis Ende Dezember wurden bereits etwas mehr als 15 % der insgesamt 19 Millionen Kubikmeter Meeresboden ausgehoben.

Baustelle bei Puttgarden

Am 29. November 2021 fand der offizielle Spatenstich auf deutscher Seite statt. Die Baustelle wurde im Laufe des Jahres vollständig erschlossen, nun folgt die Einrichtung des Baustellenareals an Land.

Auch an der Küste sind die Aktivitäten deutlich sichtbar. So ist das niederländische Konsortium FBC beispielsweise dabei, die Außenmolen für den deutschen Arbeitshafen zu bauen. Ebenso werden die Rückhaltedämme rund um den Bereich errichtet, in dem das deutsche Tunnelportal entsteht.

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