Bauarbeiten am Fehmarnbelt werden nach Cyberangriff weiter hochgefahren
In der Nacht zum Montag waren die IT-Systeme des Auftragnehmers FLC Ziel eines Cyberangriffs. Der Vorfall wirkt sich weiterhin auf mehrere IT-Systeme auf der Baustelle aus. In verschiedenen Bereichen konnten die Arbeiten inzwischen jedoch wieder aufgenommen werden.
„Die Offshore-Tests mit unserem Absenkponton IVY konnten diese Woche stattfinden. Damit gehen auch die Vorbereitungen für das Absenken des ersten Spezialelements weiter voran“, sagt Matthias Laubenstein, Vertragsdirektor beim Fehmarnbelt-Projekt.
Die Erdarbeiten auf deutscher und dänischer Seite liefen während dieser Woche ohne Unterbrechung weiter. Darüber hinaus fanden einzelne Betonierarbeiten statt. In der Montagehalle auf dänischer Seite laufen die Stahlarbeiten an der Bewehrung wie gewohnt weiter.
Auch die Produktionsanlage in Rødbyhavn soll in Kürze ihren Betrieb wieder aufnehmen.
Der Cyberangriff wird von der zuständigen dänischen Polizeibehörde untersucht. Mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Angaben dazu gemacht werden.