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Wir bauen im Einklang mit der Natur

Beim Bau des Fehmarnbelt-Tunnels nehmen wir Rücksicht auf Natur und Umwelt. Dies gilt sowohl während der umfangreichen Bauarbeiten als auch während des Betriebs des fertigen Tunnels. Daher ist es für Femern A/S wichtig, dass sämtliche Umweltauflagen eingehalten werden.

Der Fehmarnbelt-Tunnel ist umweltfreundlich 

Internationale Experten haben im Auftrag von Femern A/S  die Auswirkungen des Fehmarnbelt-Tunnels auf die Umwelt sorgfältig untersucht. Da es sich um ein grenzüberschreitendes Bauwerk handelt, müssen die deutschen, dänischen und europäischen Umweltgesetze eingehalten werden.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass weder Bau noch Betrieb des fertigen Tunnels wesentliche Beeinträchtigungen für die Pflanzen- und Tierwelt und die Lebensräume, wie zum Beispiel von Schweinswalen und Vögeln, haben werden.

Wir betrachten die Fehmarnbelt-Querung als ein äußerst wichtiges Klimaprojekt, das den Güter- und Personenverkehr mit dem klimafreundlichsten Verkehrsmittel, dem Elektrozug, stärken wird.

Michael Løvendal Kruse, Vertreter der dänischen Umweltschutzorganisation Danmarks Naturfredningsforening

Ausgleichsmaßnahmen

Bei der Planung des Fehmarnbelt-Tunnels profitiert Femern A/S von den Erfahrungen, die beim Bau der festen Verbindungen über den Großen Belt und den Öresund gesammelt wurden. Dort konnten negative Auswirkungen auf die Umwelt durch eine sorgfältige und gewissenhafte Planung und Durchführung der Bauarbeiten vermieden werden.

Nicht vermeidbare Beeinträchtigungen werden kompensiert. So werden etwa Bereiche, in denen Zufahrtsstraßen, die Tunnelelementfabrik auf dänischer Seite, die Arbeitshäfen usw. errichtet werden, durch neue Naturflächen an anderen Stellen ersetzt.

Auf Lolland werden die durch den Bau und den Betrieb des fertigen Tunnels in Anspruch genommen Naturflächen mindestens im doppelten Umfang ausgeglichen.

Auch auf deutscher Seite wurde eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. So wurden beispielsweise Ausgleichsflächen für verschiedene Vogelarten auf der Insel Fehmarn angelegt. Zudem wurden Ökopunkte von verschiedenen Ökokonten für Naturschutzprojekte in Schleswig-Holstein erworben.

Der Tunnel fördert die Artenvielfalt

Der Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark bringt Vorteile sowohl für Menschen als auch für Tiere.

Femern A/S stellt unter anderem Steinriffe im Bereich der Sagasbank wieder her, die im Zuge jahrzehntelanger Steinfischerei in der Ostsee verloren gingen. Es handelt sich um ein großes Gebiet am Meeresboden, das südlich der Insel Fehmarn liegt. Es ist geplant, in diesem Bereich große Steine aufzuschütten, die sich dann zu einem Riff mit dem dazugehörenden reichen Ökosystem entwickeln.

Über den abgesenkten Tunnelelementen werden Steine zum Schutz der Anlage platziert. Im Laufe der Zeit werden diese Steine die Funktion natürlicher Riffe übernehmen und einen geeigneten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die im Fehmarnbelt leben, bieten.

Nicht nur auf See, sondern auch an Land fördern verschiedene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen die Artenvielfalt. Auf deutscher Seite hat Femern A/S nicht nur Ausgleichsmaßnahmen auf der Insel Fehmarn insbesondere für geschützte Vogelarten umgesetzt, sondern auch Ökopunkte von verschiedenen Ökokonten für Naturschutzprojekte in Schleswig-Holstein erworben.

Neue grüne Korridore

Auf der dänischen Seite gibt es ebenso umfangreiche Maßnahmen. Bei Rødbyhavn entstehen neue, miteinander verbundene grüne Korridore. Diese zusammenhängenden Naturflächen unterstützen die Entwicklung der Bestände von geschützten Tieren und Pflanzen wie zum Beispiel Kröten und Orchideen sowie die Entstehung einer widerstandsfähigen Insektenpopulation.

Bei Rødbyhavn entstehen neue, grüne Korridore mit zusammenhängenden Naturflächen. Sie sind die Lebensgrundlage für gesunde Bestände von Insekten und geschützten Tieren und Pflanzen wie Lurche und Orchideen.

Femern A/S und die dänische Naturschutzbehörde haben in Zusammenarbeit mit lokalen Landwirten und durch Landerwerb einen völlig neuen zusammenhängenden Naturgürtel östlich von Rødby geschaffen. Die Gesamtfläche beträgt 60 Hektar; das entspricht fast 80 Fußballfeldern mit offenen Naturflächen und Wald.

Besuchen Sie uns in Rødbyhavn und Burg auf Fehmarn

Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns in einem der beiden Besucherzentren. In unserer Ausstellung in Rødbyhavn und in Burg auf Fehmarn erleben Sie den Bau des längsten Absenktunnels der Welt.

→ Erfahren Sie mehr über das Besucherzentrum in Rødbyhavn

→ Erfahren Sie mehr über das Infocenter in Burg auf Fehmarn

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