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Der Bau des Fehmarnbelt-Tunnels

Informationen über das Projekt

Der Fehmarnbelt-Tunnel wird mit einer Länge von 18 Kilometern der weltweit längste Absenktunnel. Er wird Deutschland und Dänemark, und folglich Skandinavien und Mitteleuropa, miteinander verbinden.


Die Feste Fehmarnbeltquerung wird die Flexibilität von Unternehmen, die Möglichkeiten für Urlauber, den Grenzhandel und das Reisen auf beiden Seiten des Fehmarnbelts deutlich
verbessern. Die Fahrt durch den Tunnel wird mit dem Auto zehn Minuten und mit dem Zug sieben Minuten dauern.

Mit der Verbindung wird eine Lücke im Schienenverkehr zwischen Skandinavien und Mitteleuropa geschlossen. Das fördert somit den Transport von Personen und Gütern auf der Schiene.

Zunächst wird ein Tunnelgraben für die vorgefertigten Tunnelelemente ausgehoben. Diese Tunnelelemente werden in einer großen Tunnelelementfabrik in Rødbyhavn produziert. Die Baumaterialien für die Tunnelelemente werden im Arbeitshafen bei der Fabrik umgeschlagen und von dort zur Fabrik transportiert. Wenn die Tunnelelemente fertig sind, werden sie vom Arbeitshafen zur Absenkposition in den Fehmarnbelt geschleppt.

Bauaktivitäten

Die Offshore-Bauarbeiten für den FehmarnbeltTunnel haben im Juli 2021 begonnen und werden bis 2027 andauern. Sie werden entlang der Tunneltrasse zwischen Rødbyhavn (Dänemark) und Puttgarden (Deutschland) ausgeführt.

Nach Abschluss der Bauarbeiten für den Absenktunnel wird die Wassertiefe dem jetzigen Zustand entsprechen, und die Bedingungen für die Schifffahrt werden entsprechend der heutigen wiederhergestellt.

Der Schiffsverkehr während der Bauphase

Die Offshore-Bauarbeiten werden in zwei Arbeitsbereichen ausgeführt. Der Verkehr auf der Route T wird nicht beeinträchtigt. 


Der Verlauf des Schifffahrtswegs bleibt unverändert. Der Verkehr auf der Route T wird während der Bauphase um die Arbeitsgebiete geführt. Auch außerhalb der Arbeitsbereiche ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen von Arbeitsschiffen zu rechnen.


Die Größe der Baubereiche ist von deren geographischen Lage abhängig (minimal oder nominal).

Die nautischen Veröffentlichungen und die Verkehrszentralen (VTS-Vessel Traffic Service) informieren die Schifffahrt über die aktuelle Situation.


Östlich von Rødbyhavn wird ein großer Arbeitshafen und östlich von Puttgarden ein kleinerer Arbeitshafen errichtet. Der Verkehr der Arbeitsfahrzeuge zwischen den Arbeitshäfen und Arbeitsbereichen entlang der Tunneltrasse wird östlich der Tunneltrasse stattfinden.


Bei den Arbeitsbereichen handelt es sich um Sperrgebiete, in denen die Offshore Bauarbeiten ausgeführt werden. Der Zugang zu den Sperrgebieten ist nur am Bau beteiligten
Fahrzeugen gestattet.


Die Arbeitsbereiche werden mit Sperrgebietstonnen gekennzeichnet. Die aktuellen Positionen werden über die Nautischen Veröffentlichungen der Schifffahrtsbehörden bekanntgegeben (z.B. Nachrichten für Seefahrer und VTS).

Allen Kapitänen wird dringend empfohlen, ihre Seekarten auf dem aktuellen Stand zu halten.

Light character

Fl(3)Y.10s für den nördlichen Arbeitsbereich.

Alle Lichter sind innerhalb jeder Arbeitszone synchronisiert.

Fl(2+1)Y.15s für den südlichen Arbeitsbereich.

Die Bojen der Arbeitsbereiche werden physische AIS-AtoN sein.

Fl(1)Y.10s für den Wartebereich

Höhe über dem Wasserspiegel: CA. 4 METER

"Die durchschnittliche Anzahl der Bewegungen von Arbeitsschiffen während der gesamten Offshore-Bauarbeiten beträgt 4 pro Stunde."

Arbeitsfahrzeuge

Das Aushubmaterial wird mit Schuten zu den Landgewinnungsflächen vor Lolland und Fehmarn geschleppt. Neben diesem Schutenverkehr ist mit zusätzlichem Arbeitsund Versorgungsverkehr (u.a. Schlepper, Vermessungsfahrzeuge, Multicats und Personenbeförderungsfahrzeuge) zwischen den Arbeitshäfen zu rechnen. Ein Teil dieses Verkehrs wird die Route T kreuzen.

"Zwischen 2024 und 2026 werden pro Woche durchschnittlich 1 bis 2 Tunnelelemente zwischen dem Arbeitshafen auf Lolland und dem Arbeitsbereich mit Schleppern transportiert."

Maßnahmen zur Navigationssicherheit

Zentral für die Gewährleistung der Sicherheit und Effizienz des Schiffsverkehrs ist die Einrichtung und Betrieb eines Verkehrsdienstes für Schiffe (VTS Fehmarnbelt).

test 2

"ALLE SCHIFFE, DIE DEN VTS-BEREICH BETRETEN, WERDEN GEBETEN, SICH AUF UKW-KANAL 68 BEI "FEHMARNBELT TRAFFIC" ZU MELDEN."

ASSISTENZSCHLEPPER

In der Nähe der Arbeitsbereiche ist rund um die Uhr ein Assistenzschlepper (Fairplay 31) stationiert. Falls Fahrzeuge einen technischen Defekt erleiden, der zu Beeinträchtigungen der Manövrierfähigkeit innerhalb des VTSBereichs führt, liegt während der Bauarbeiten in der Route T nahe der Arbeitsbereiche ein Assistenzschlepper rund um die Uhr zur Hilfeleistung und Unterstützung auf Position.


Der Assistenzschlepper ist ein kostenlos gewährleisteter Dienst, ohne Bergungsoder Schleppkosten. Bei Bedarf kann er über ”Fehmarnbelt Traffic” angefordert werden

VERKEHRSSICHERUNGSSCHIFFE

An Bord der Verkehrssicherungsschiffe befinden sich Vertreter der deutschen und dänischen Behörden.


Die Verkehrssicherungsschiffe sind Teil des VTS Fehmarnbelt und werden von diesen entsprechend der Verkehrssituation eingesetzt.

Die Namen der Sicherungsschiffe:

  • M/V Advancer
  • M/V Booster
  • M/V Arriver
  • M/V Builder

Hier können Sie den Flyer über den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels herunterladen

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