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Stand des Projekts

Die Arbeiten für den Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Rødbyhavn und Puttgarden schreiten voran. In Dänemark und Deutschland liegen die Baugenehmigungen vor. Die Hauptunternehmer sind ausgewählt und die Finanzen gründlich geprüft worden.

Die Baustelle für den Fehmarnbelt-Tunnel in Rødbyhavn ist erschlossen. Der Bau des neuen Arbeitshafens in Rødbyhavn auf der Insel Lolland hat begonnen. Der Arbeitshafen soll bis Ende 2021 fertiggestellt sein. Mit diesen Arbeiten ist das niederländische Konsortium Fehmarn Belt Contractors (FBC) beauftragt.

Femern A/S hat zudem die Verträge mit dem Baukonsortium Femern Link Contractors (FLC) mit Wirkung zum 1. Januar 2021 aktiviert. Durch die Aktivierung der Bauverträge mit FLC kann mit den Arbeiten an der Tunnelelementfabrik sowie den Portal- und Rampenanlagen auf dänischer Seite begonnen werden.

Die Fehmarnbeltquerung wurde 2015 vom Folketing, dem dänischen Parlament, durch ein Baugesetz genehmigt. Damit liegen auf dänischer Seite die notwendigen Genehmigungen einschließlich der Umweltgenehmigungen vor.

Auch auf deutscher Seite liegt die Baugenehmigung für den Fehmarnbelt-Tunnel vor. Das zuständige Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) des Landes Schleswig-Holstein hat im Januar 2019 den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss wurde vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geklagt. Die mündlichen Verhandlungen fanden im September und Oktober 2020 statt. Das Bundesverwaltungsgericht hat am 3. November 2020 alle Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss abgewiesen. Damit hat das höchste Verwaltungsgericht in Deutschland grünes Licht für den Bau des deutschen Teils des Fehmarnbelt-Tunnels gegeben.

Im April 2019 hatte die zuständige Behörde in Schleswig-Holstein im Rahmen eines sogenannten Sofortvollzuges eine Reihe vorbereitender Baumaßnahmen auf Fehmarn genehmigt. Hierbei handelt es sich insbesondere um Maßnahmen im Umweltbereich. Diese Arbeiten sind zum Teil bereits umgesetzt.

Unter diesen Voraussetzungen sieht die aktuelle Planung vor, den Fehmarnbelt-Tunnel 2029 eröffnen zu können.

Der von den Parlamenten beider Länder ratifizierte Staatsvertrag bildet die Grundlage des Projekts.

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