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Das Vorhaben Feste Fehmarnbeltquerung macht gute Fortschritte

Die Arbeiten für den Fehmarnbelttunnel zwischen Rødbyhavn und Puttgarden schreiten voran. In Dänemark liegen alle erforderlichen Genehmigungen vor. Die Hauptunternehmer sind ausgewählt und die Finanzen gründlich geprüft worden. Jetzt fehlt nur noch die Baugenehmigung der Behörden in Schleswig-Holstein.

Für den Fehmarnbelttunnel gibt es in Dänemark, Deutschland und in der EU breite politische Unterstützung. Der Staatsvertrag ist sowohl in Dänemark als auch in Deutschland mit großer Mehrheit ratifiziert worden.

Die Fehmarnbeltquerung wurde vom Folketinget, dem dänischen Parlament, 2015 durch ein Baugesetz genehmigt. Damit liegen auf dänischer Seite sämtliche Genehmigungen einschließlich der Umweltgenehmigungen vor. 

In Deutschland wurde die Fehmarnbeltquerung mit großer politischer Mehrheit angenommen, aber für den Tunnel fehlt noch die Baugenehmigung der Behörden in Schleswig-Holstein. Der erste Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren hat 2014 stattgefunden. Die zweite Anhörungsrunde wurde 2017 abgeschlossen.

Die Femern A/S arbeitet mit 25 der kompetentesten deutschen Beratungsunternehmen aus den Bereichen Recht, Umwelt, Schifffahrtsbedingungen und Sicherheit zusammen, um zu gewährleisten, dass die deutschen Planfeststellungsunterlagen von höchster Qualität sind. 150 in erster Linie aus Deutschland stammende Experten und Spezialisten haben sich mit den Antworten auf die deutschen Einwände beschäftigt und alle Antworten wurden von einer der kompetentesten deutschen Anwaltskanzleien kontrolliert.

Die deutschen Behörden und die Landesregierung in Kiel sind der Meinung, dass die endgültige Genehmigung 2018 erteilt werden kann Die behördliche Genehmigung wird anschließend vermutlich von einem Gericht geprüft. Es wird erwartet, dass dies zwei Jahre dauert.

2016 wurden mit zwei großen internationalen Baukonsortien, die aus dänischen, deutschen, französischen und niederländischen Unternehmen bestehen, bedingte Bauverträge geschlossen. Die Verträge umfassen ca. 75 % der Baumaßnahmen. Die großen Tunnel-Verträge wurden 2016 geschlossen. Sie sind von dem deutschen Planfeststellungsverfahren bedingt und werden erst aktiviert, wenn die Genehmigung vorliegt. 

Die Fehmarnbeltquerung wird voraussichtlich 2028 eröffnet.

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