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Meilensteine auf dem Weg zum Tunnel

1992 wurden die ersten Voruntersuchungen für den Bau einer Fehmarnbelt-Verbindung eingeleitet. 2015 hat das dänische Parlament ein Baugesetz verabschiedet. 2019 ist der Planfeststellungsbeschluss für den Fehmarnbelt-Tunnel in Deutschland ergangen.

August 2019

Am 1. August 2019 trifft der dänische Verkehrsminister Benny Engelbrecht (S) den Verkehrsminister von Schleswig-Holstein Bernd Buchholz in Rødbyhavn, wo sie die eingeleiteten Baumaßnahmen auf der Baustelle besichtigen und die Unterstützung des Vorhabens Feste Fehmarnbeltquerung und dessen Umsetzungsprozess durch ihre jeweiligen Regierungen nachdrücklich bekräftigen. Bernd Buchholz sagt, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die mündlichen Verhandlungen der eingereichten Rechtsbeschwerden über den Planfeststellungsbeschluss des Fehmarnbeltprojekts erwartungsgemäß 2020 durchführen wird.

April 2019

Am 12. April 2019 wird Femern A/S vom Amt für Planfeststellung in Schleswig-Holstein, APV-SH eine sogenannte sofortige Vollziehung zur Durchführung einer Reihe bauvorbereitender Arbeiten im Baubereich bei Puttgarden auf Fehmarn erteilt. Die ersten umweltbezogenen Arbeiten der Fehmarnbeltquerung auf deutscher Seite beginnen.

März 2019

Am 26. März 2019 legt Femern A/S einen Plan für die weiteren Arbeiten im Projekt vor, und der politische Unterstützerkreis des Projekts der festen Querung über den Fehmarnbelt schließt einen politischen Vertrag über den Beginn der Bauarbeiten der Fehmarnbeltquerung in Dänemark ab. Mit dem Vertrag wird Femern A/S ersucht, Verträge hinsichtlich der Einleitung der ersten Bauaktivitäten auf Lolland mit den Baukonsortien Femern Link Contractors und Fehmarn Belt Contractors abzuschließen:

  • Einrichtung eines Arbeitshafens bei Rødbyhavn
  • Bau von Teilen der großen Tunnelelementfabrik bei Rødbyhavn
  • Errichtung des Tunnelportals auf Lolland
  • Einrichtung von Wohn- und Verwaltungsräumlichkeiten
  • Bestellen spezieller maritimer Ausrüstung
  • Weitere kleinere vorbereitende Arbeiten

Link: https://www.trm.dk/da/nyheder/2019/anlaegsarbejdet-med-femern-baeltforbindelsen-saettes-i-gang-paa-dansk-side

Februar 2019

Am 6. Februar 2019 erhält Femern A/S den endgültigen unterzeichneten Planfeststellungsbeschluss des Vorhabens Feste Fehmarnbeltquerung vom Amt für Planfeststellung in Schleswig-Holstein, APV-SH. Der Planfeststellungsbeschluss umfasst insgesamt 1.346 Seiten und markiert den Abschluss eines gut fünfjährigen Verfahrens seit Abgabe des Projektantrags 2013. Dieses Verfahren beinhaltete zwei umfassende öffentliche Anhörungsverfahren zum Projektantrag in Deutschland.

Durch den deutschen Planfeststellungsbeschluss besteht Einigkeit zwischen dem dänischen Staat (Femern A/S) und den Behörden in Deutschland darüber, wie das Vorhaben konkret durchzuführen ist, und wie die Bauarbeiten erfolgen sollen.

In Deutschland ist es üblich, dass die Gegner eines Infrastrukturprojekts vor dem Verwaltungsgericht Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Projekts einlegen. Dies wurde im Zeitplan des Projekts berücksichtigt.

Dezember 2018

Am 28. Dezember 2018 erhält Femern A/S den unterschriftsreifen administrativen Planfeststellungsbeschluss vom Amt für Planfeststellung in Schleswig-Holstein, APV-SH. Femern A/S hat hiernach 14 Tage Zeit, um konkrete und redaktionelle Anmerkungen zum Beschluss zu machen, bevor dieser unterzeichnet wird.

Verkehrsminister Ole Birk Olesen bittet Femern A/S in Verbindung mit dem Erhalt des Planfeststellungsbeschlusses, im Laufe des Frühjahrs 2019 einen konkreten Plan für die weitere Projektarbeit vorzulegen.

Link: https://www.trm.dk/da/nyheder/2018/tyskland-godkender-femern-baeltforbindelsen

März 2018

Am 22. März 2018 gibt das Verkehrsministerium in Schleswig-Holstein eine Pressemeldung heraus, aus der hervorgeht, dass mit dem Planfeststellungsbeschluss der Fehmarnbeltquerung in Deutschland im zweiten Halbjahr 2018 zu rechnen ist und das Anhörungsverfahren in Deutschland dann als endgültig abgeschlossen betrachtet wird.

August 2017

Der neu ernannte Verkehrsminister in Schleswig-Holstein, Dr. Bernd Buchholz, trifft sich mit dem dänischen Verkehrsminister Ole Birk Olesen (LA – Liberale Allianz) auf der zukünftigen Baustelle der Fehmarnbeltquerung in Rødbyhavn. Während seines Besuchs bestätigt der deutsche Minister, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Fehmarnbelt-Tunnel voraussichtlich noch im Laufe des Sommers 2018 zu erwarten ist.

Link: https://www.trm.dk/da/nyheder/2017/transportministermoede-i-roedbyhavn

Juni – Juli 2017

Die deutsche Genehmigungsbehörde in Kiel führt ein umfassendes und abschließendes Anhörungsverfahren der deutschen Behörden, Privatpersonen, betroffenen Anlieger, Naturschutzverbände und Unternehmen bezüglich des Projektantrages von Femern A/S durch. Femern A/S und die größtenteils deutschen Experten des Unternehmens nehmen an allen Sitzungen teil, um Fragen zu beantworten. Damit hat der insgesamt 14.000 Seiten umfassende Baugenehmigungsantrag von Femern A/S zwei vollständige Anhörungsrunden durchlaufen, bei denen das gesamte Projekt vorgelegt und alle Fragen beantwortet wurden.

Februar 2017

Femern A/S reicht ein 10.000 Seiten umfassendes Dokument ein, das die Stellungnahmen der deutschen Seite beantwortet. Jeder der 12.600 Einwender erhält einen persönlichen Brief, der auf die jeweils gestellten Fragen eingeht.

November 2016

Die Genehmigungsbehörde in Kiel schließt das zweite schriftliche Anhörungsverfahren des ergänzten Antrags der Femern A/S auf Erlass eines Planfeststellungsbeschlusses in Deutschland ab. Es gehen 12.600 Stellungnahmen ein.

Mai 2016

Am 30. Mai 2016 schließt Femern A/S mit den beiden Konsortien, die im Rahmen der Ausschreibungen der vier Hauptbauverträge den Zuschlag erhalten haben, bedingte Verträge ab. Die Verträge umfassen die Ausgrabungsarbeiten für den Tunnelgraben im Fehmarnbelt und das Auffüllen der Landgewinnungsfläche, den Bau von temporären Arbeitshäfen in Rødbyhavn und Puttgarden, den Bau der Tunnelelementfabrik, das Gießen und Absenken der Elemente auf dem Meeresboden sowie den Bau von Tunnelportalen und Rampen auf dänischer und deutscher Seite.

Weitere Informationen über die Baufirmen der Fehmarnbeltquerung finden Sie hier.

März 2016

Am Freitag, dem 4. März, erteilen die dänischen politischen Parteien hinter dem Vorhaben Feste Fehmarnbeltquerung Femern A/S das Mandat, die bevorzugten Bieter für die großen Tunnelverträge zu benennen, um bis spätestens Mitte Mai 2016 bedingte Verträge abschließen zu können.

Die bedingten Verträge sehen vor, dass mit den Bauunternehmen, die den Zuschlag erhalten haben, endgültige und bindende Bauverträge geschlossen werden, jedoch mit der Bedingung, erst mit den Bauarbeiten zu beginnen, wenn der deutsche Planfeststellungsbeschluss vorliegt. Die Verträge laufen bis Ende 2019 und können dann neu verhandelt werden.

Das Übereinkommen vom 4. März 2016, ausgearbeitet durch den politischen Unterstützerkreis des Projekts, finden Sie hier.

Die bevorzugten Bieter für die Hauptbaulose des Tunnels finden Sie hier.

Februar 2016

Am 29. Februar beendet Femern A/S die Aktualisierung der Planfeststellungsunterlagen und legt der unabhängigen Genehmigungsbehörde in Kiel die deutsche Bau- und Umweltgenehmigung vor. Der Antrag ist auf 14.000 Seiten angewachsen.

Die Planänderungsunterlagen nehmen zu den rund 3.000 Einwendungen und Anmerkungen Stellung, die in den Jahren 2014 und 2015 von Behörden, Privatpersonen, Unternehmen und Naturschutzverbänden vorgelegt wurden. Der ursprüngliche Planfeststellungsantrag vom Oktober 2013 wurde damit weiter angepasst. Damit ist das erste Anhörungsverfahren abgeschlossen.

Am 11. Februar veröffentlicht Femern A/S den Bericht „Finanzanalyse der Festen Fehmarnbeltquerung inkl. dänischer Hinterlandanbindungen, Februar 2016“. Die Finanzanalyse für das Vorhaben Feste Fehmarnbeltquerung basiert auf einer gründlichen Wirtschaftlichkeitsüberprüfung der zentralen Bereiche. Diese umfasst eine externe Qualitätssicherung durch das Prüf- und Beratungsunternehmen EY in Bezug auf die Verträge, das Risiko, den deutschen Arbeitsablauf und die Projektrücklagen sowie eine externe Qualitätssicherung der Verkehrszahlen, durchgeführt vom Beratungsunternehmen COWI im Auftrag des dänischen Verkehrs- und Bauministeriums.

Die Finanzanalyse der Festen Fehmarnbeltquerung inkl. dänischer Hinterlandanbindungen finden Sie hier.

Der EY-Bericht ist auf der Homepage des dänischen Verkehrs- und Bauministeriums hinterlegt. Sie finden ihn hier.

Der COWI-Bericht ist auf der Homepage des dänischen Verkehrs- und Bauministeriums hinterlegt. Sie finden ihn hier.

September 2015

Am 15. September 2015 erhält Femern A/S endgültige und bindende Angebote von den neun Konsortien, die sich um die Hauptbaulose des Tunnels beworben haben.

April 2015

Am 28. April 2015 verabschiedet das dänische Parlament mit großer Mehrheit einen Vorschlag zum Baugesetz für die Feste Fehmarnbeltquerung mit dänischen Hinterlandanbindungen. Das Gesetz tritt im Mai 2015 in Kraft.

Mit dem Gesetz erhalten die staatlichen Unternehmen Femern A/S und A/S Femern Landanlæg die Ermächtigung zum Bau und Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung mit Hinterlandanbindung in Dänemark.

Das Baugesetz enthält ein umweltrechtliches Zulassungsverfahren des Projekts in Dänemark.

Das Baugesetz finden Sie hier.

Hier finden Sie die Pressemeldung des Verkehrsministeriums.

Februar 2015

Am 25. Februar legt der damalige Verkehrsminister Magnus Heunicke (S) dem dänischen Parlament einen Entwurf für das Gesetz über den Bau und den Betrieb einer festen Querung über den Fehmarnbelt mit dazugehörigen Hinterlandanbindungen vor.

Das vorgelegte Baugesetz finden Sie hier.

November 2014

Vom 28. November 2014 bis 5. Januar 2015 befindet sich der Gesetzesentwurf zur Fehmarnbeltquerung und den dazugehörigen Eisenbahnanlagen in Dänemark in der öffentlichen Anhörung.

Im selben Zeitraum befindet sich der Zusatz zur Umweltverträglichkeitsstudie einer festen Querung über den Fehmarnbelt (Querungsbauwerk) in der Anhörung.

Vor der Anhörung zum Umweltverträglichkeitszusatz fand eine Informationsveranstaltung für die direkt betroffenen Grundstückseigentümer auf Lolland statt, bei der die Planänderungen vorgestellt wurden und die Möglichkeit bestand, Fragen zum Umweltverträglichkeitszusatz zu stellen.

Die Stellungnahmen und das Anhörungsprotokoll sind auf vvmdokumentation.femern.dk zu finden, ebenso wie die Umweltverträglichkeitsstudie und der Umweltverträglichkeitszusatz einschließlich sämtlicher Hintergrundberichte.

September 2014

Sieben große Konsortien befinden sich in der Präqualifikation hinsichtlich der Ausschreibung von Milliardenverträgen für die elektrischen und mechanischen Installationen des Fehmarnbelt-Tunnels sowie der Errichtung des Umspannwerks, das den Tunnel und die elektrischen Züge mit Strom versorgen wird. Die Präqualifikation wurde im Dezember 2013 eingeleitet.

Juli 2014

Die erste Runde der schriftlichen Anhörung des Vorhabens Feste Fehmarnbeltquerung in Deutschland wird abgeschlossen. Die deutsche Planfeststellungsbehörde LBV Kiel hat etwa 3.000 Stellungnahmen von Privatpersonen, Organisationen und Behörden erhalten.

Mai 2014

Am 5. Mai legt das deutsche Amt für Planfeststellung in Schleswig-Holstein, LBV Kiel, das Projekt Fehmarnbelt-Tunnel der deutschen Öffentlichkeit im Zuge der Genehmigung des Projekts in Deutschland formell vor. Der Antrag wird vorgelegt, damit Privatpersonen und Organisationen die Dokumente einsehen und Vorschläge bzw. Einwendungen vorlegen können.

Der erste deutsche Antrag kann digital über unsere Homepage http://pfv.femern.dk gelesen werden.

Oktober 2013

Am 18. Oktober reicht Femern A/S den vollständigen deutschen Antrag auf Planfeststellung des Vorhabens Feste Fehmarnbeltquerung in Deutschland ein. An der offiziellen Übergabe an das Amt für Planfeststellung in Deutschland in Kiel nimmt der Verkehrsminister in Schleswig-Holstein, Reinhard Meyer, teil. Femern A/S hat den 11.000 Seiten langen Antrag in Zusammenarbeit mit dem LBV Lübeck, der für den Straßenabschnitt des Projekts auf deutscher Seite verantwortlich ist, vorbereitet.

Siehe Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH)

Siehe Datenblatt zum deutschen Antrag auf Erlass eines Planfeststellungsbeschlusses für das Vorhaben Feste Fehmarnbeltquerung

September 2013

Am 20. September endet der öffentliche Anhörungszeitraum in Dänemark bezüglich der Umweltverträglichkeitsstudie für das Fehmarnbeltprojekt. Im Laufe des 12-wöchigen Anhörungszeitraums gehen von dänischen Behörden, Unternehmen und Privatpersonen insgesamt 42 Stellungnahmen ein.

Die Umweltverträglichkeitsstudie, für die das Verkehrsministerium die öffentliche Anhörung durchführt, gründet sich seitens Femern A/S auf mehr als vier Jahre umfassender Untersuchungen.

Während des Anhörungszeitraums führen das Verkehrsministerium und Femern A/S auf Lolland eine Informationsveranstaltung über den Einfluss des Tunnelprojekts auf Umwelt, Menschen und den Lokalbereich durch, an der mehr als 200 Personen teilnehmen.

Siehe Öffentliche Anhörung der Fehmarnbeltquerung mit 42 Stellungnahmen

Siehe auch Volles Haus bei Informationsveranstaltung über die Umweltauswirkungen des Fehmarnbelt-Tunnels

August 2013

Am 27. August trifft sich Femern A/S mit 60 Führungskräften und Spezialisten der neun präqualifizierten, internationalen Konsortien, die sich an der Ausschreibung der vier großen Bauaufträge der Fehmarnbeltquerung beteiligen werden. Das Treffen in Kopenhagen markiert den Startschuss des Ausschreibungsverfahrens und bietet den Konsortien die Möglichkeit, den Vorstand und die Leiter der Hauptbaulose bei Femern A/S kennenzulernen. 

Siehe Neun internationale Baukonsortien zum ersten Briefing bei Femern A/S

Juni 2013

Am 28. Juni wird die Umweltverträglichkeitsstudie für die feste Querung über den Fehmarnbelt zur öffentlichen Anhörung in Dänemark gesendet, um dort von Behörden und Bürgern beurteilt zu werden. Im Anhörungszeitraum hat die Öffentlichkeit – Bürger, Behörden, unabhängige Organisationen und Unternehmen – die Möglichkeit, Ideen, Vorschläge und Kommentare zu äußern.

Siehe Umweltverträglichkeitsstudie für eine feste Querung über den Fehmarnbelt geht in die öffentliche Anhörung

Mai 2013

Femern A/S präqualifiziert am 27. Mai neun große Baukonsortien für die Abgabe von Angeboten bezüglich der vier großen Bauaufträge der festen Querung über den Fehmarnbelt. Damit haben sich alle Konsortien, die sich beworben hatten, als stark genug erwiesen, um an der Ausschreibung für das Projekt teilnehmen zu können.

Siehe Femern A/S erteilt Präqualifikation für internationale Bauunternehmer

Oktober 2012

Am 2. Oktober leitet Femern A/S das Verfahren zur Präqualifikation von Bauunternehmen ein, wodurch die internationale Baubranche erstmalig die Möglichkeit erhält, detaillierte Informationen über den weiteren Verlauf des Projekts zu erhalten.

Siehe Präqualifikation für den Fehmarnbelt-Tunnel

April 2012

Femern A/S veröffentlicht einen überarbeiteten Zeitplan für den Absenktunnel. Die Änderung war nötig, weil sich das Verfahren der Genehmigung eines so großen grenzüberschreitenden Projekts in Dänemark und Deutschland als wesentlich komplexer erwiesen hat, als bisher angenommen.

Siehe Behördliche Genehmigungen erfordern mehr Zeit

August 2011

Als Folge der Entscheidung, die Produktionsanlage für Tunnelelemente in Rødbyhavn zu errichten (Juni 2011), arbeitet Femern A/S im August 2011 eine überarbeitete Baukostenschätzung und einen Zeitplan für den Absenktunnel aus.

Juni 2011

Am 1. Juni 2011 stimmen die Politiker in Dänemark dem Vorschlag von Femern A/S zu, die Produktionsanlage für Tunnelelemente in Rødbyhavn zu errichten. Die Bestimmung von Rødbyhavn zu diesem frühen Zeitpunkt in der Planung ergibt sich aus einer neuen Anforderung der EU darüber, alle wesentlichen Teile des Projekts, hierunter die Produktionseinrichtungen, in die Umweltverträglichkeitsstudie für das gesamte Projekt zu integrieren. 

Siehe Vorschlag von Femern A/S an den Verkehrsminister über die Auswahl von Rødbyhavn als Produktionsstätte

Februar 2011

Die das Vorhaben unterstützenden Politiker in Dänemark bringen zum Ausdruck, dass der Absenktunnel die technische Vorzugslösung ist. Die Entscheidung gründet sich auf den Vorschlag von Femern A/S im November 2010. 

Siehe Empfehlung von Femern A/S über die technische Vorzugslösung für das Umweltverträglichkeitsverfahren, November 2010

Juli 2009

Am 10. Juli verabschiedet der Bundesrat in Deutschland das Gesetz, das den mit Dänemark im September 2008 abgeschlossenen Staatsvertrag genehmigt.

Juni 2009

Am 18. Juni verabschiedet der Deutsche Bundestag das Gesetz, das den Staatsvertrag genehmigt.

März 2009

Am 26. März verabschiedet das dänische Parlament ein von Verkehrsminister Lars Barfoed (K) vorgeschlagenes Planungsgesetz für die Fehmarnbeltquerung mit Stimmen der Regierungsparteien Linke und Konservative sowie der Dänischen Volkspartei, der Liberalen Allianz, den Sozialdemokraten, der Radikalen Linken und der Sozialistischen Volkspartei und ratifiziert gleichzeitig den Staatsvertrag mit Deutschland.

Siehe Gesetz über die Projektierung einer Festen Fehmarnbeltquerung mit Hinterlandanbindungen

Dezember 2008

Im Dezember beschließt die EU-Kommission die Bewilligung von 1,5 Mrd. DKK zur Unterstützung des Vorhabens Feste Fehmarnbeltquerung für den Zeitraum 2007-2013, um die notwendigen Untersuchungen und Vorbereitungen durchzuführen. Die Fehmarnbeltquerung wird zu einem Schlüsselprojekt zur engeren Verbindung von Skandinavien und Mitteleuropa erklärt.

September 2008

Im September unterzeichnen die Verkehrsminister in Dänemark und Deutschland, Carina Christensen (K) und Wolfgang Tiefensee (SPD), den Staatsvertrag zur Einrichtung einer festen Querung über den Fehmarnbelt zwischen der dänischen Insel Lolland und der deutschen Insel Fehmarn.

Siehe Staatsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark

Juni 2007

Am 29. Juni unterzeichnen die Verkehrsminister in Dänemark und Deutschland, Flemming Hansen (K) und Wolfgang Tiefensee eine Absichtserklärung über die Einrichtung einer festen Fehmarnbeltquerung.

März 2005

Der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen (V) und der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) einigen sich während der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Bonn-Kopenhagener Erklärungen auf die Schaffung einer Initiative zur Errichtung einer festen Querung unter dem Fehmarnbelt. Sie erteilen den Verkehrsministern in beiden Ländern das Mandat zur Ausarbeitung von Finanzierungsmodellen.

Juni 2004

Der dänische Verkehrsminister Flemming Hansen (K) trifft sich mit seinem deutschen Ministerkollegen Manfred Stolpe (SPD) in Berlin. Hier unterzeichnen sie eine gemeinsame Erklärung über die Weiterführung der Realisierung einer festen Querung über den Fehmarnbelt.

Januar 1999

Verkehrsministerin Sonja Mikkelsen (S) und das deutsche Bundesministerium für Verkehr legen eine Machbarkeitsstudie vor, die unter anderem acht verschiedene Vorschläge für die technische Konzeption einer Fehmarnbeltquerung sowie die Finanzierung des Vorhabens enthält.

Oktober 1992

Der dänische Verkehrsminister Kaj Ikast (K) und sein deutscher Ministerkollege Günther Krause (CDU) einigen sich im Oktober darauf, Machbarkeitsstudien bezüglich einer festen Querung in die Wege zu leiten. Die Studien finden im Zeitraum 1995-1999 statt.

März 1991

Die Feste Fehmarnbeltquerung steht erstmals auf der offiziellen politischen Tagesordnung im dänischen Parlament. Der dänische Verkehrsminister Kaj Ikast (K) unterzeichnet den Staatsvertrag für die Öresundverbindung gemeinsam mit seinem schwedischen Ministerkollegen Georg Andersson (S). Auf Ersuchen von schwedischer Seite verspricht Dänemark, die Möglichkeiten für eine feste Fehmarnbeltquerung zu untersuchen.

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