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Finanzieller Status des Fehmarnbelttunnels

Die veranschlagten Kosten für den Fehmarnbelttunnel betragen 7,1 Mrd. Euro. In dieser Summe ist auch eine Reserve von 980 Mio. Euro enthalten.

Die EU-Kommission hat die Fehmarnbeltquerung zu einem Prioritätsprojekt ernannt und für sie bisher mit fast 1 Mrd. Euro gefördert. Darin enthalten sind 200 Mio Euro im Rahmen des TEN-V-Programms, weitere 589 Mio. Euro durch die EU-Kommission für den Zeitraum 2016-2019 und weitere 123 Mio. Euro aus dem infrastrukturfonds CEF (Connecting Europe Facility).

Der Fehmarnbelttunnel wird nach demselben Modell nutzerfinanziert wie die Brücke über den Großen Belt und die Öresundbrücke. Die Amortisationszeit des Projekts beträgt 36 Jahre. Darin ist der Ausbau der Eisenbahn zwischen Ringsted und Rødby enthalten, der ebenfalls aus den Einnahmen des Tunnels finanziert wird.

Die Fehmarnbeltquerung wurde vom dänischen Parlament 2015 durch ein Baugesetz genehmigt. 2016 wurden mit zwei großen internationalen Baukonsortien, die aus dänischen, deutschen, französischen und niederländischen Unternehmen bestehen, bedingte Bauverträge geschlossen.


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