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Lübecker Bauunternehmen gewinnt Auftrag beim Fehmarnbelt-Projekt

26-03-21

Aus der Region für die Region: Das Lübecker Unternehmen Grothe Bau wird die vorbereitenden Arbeiten innerhalb des Baufeldes auf Fehmarn ausführen.

„Wir freuen uns ungemein, dass die Firma Grothe Bau gleich zu Beginn der Tunnelbaumaßnahme auf deutscher Seite einen Beitrag zu diesem zukunftsweisenden Projekt leisten darf. Gerade für uns als regionale Firma hat das Projekt einen ganz besonderen Stellenwert. Wir sind davon überzeugt, dass die Region und damit viele ansässige Firmen und Wirtschaftszweige von der engeren Anbindung an Dänemark profitieren werden“, sagt Jasmin Grothe, Geschäftsführerin von Grothe Bau und Enkelin des Firmengründers. 

Das Lübecker Unternehmen wird ab sofort bis Ende Juni bei der Erschließung der Baustelle auf Fehmarn wichtige Aufgaben übernehmen. Anschließend beginnen die landseitigen Arbeiten für die Baustelleneinrichtung. 

Im nördlichen Bereich der Tunnelbaustelle wird Grothe Bau beispielsweise eine rund 300 Meter lange und sieben Meter breite Baustraße anlegen, um die eigentliche Tunnelbaustelle und den künftigen Arbeitshafen anzubinden. Auch für die Ver- und Entsorgung der Baustelle legt das Lübecker Unternehmen den Grundstein. Neben einer neuen Pumpstation verlegt das Unternehmen eine 1,3 Kilometer lange Schmutzwasserdruckleitung, die an das örtliche Netz angeschlossen wird.  

Darüber hinaus wird Grothe Bau eine 1,4 Kilometer lange Trinkwasserleitung herstellen. Ebenfalls zum Auftrag gehört das Verlegen von 20-kV-Stromkabeln auf zwei Kilometern Länge sowie das Verlegen von Glasfaserkabeln zwischen dem permanenten und dem temporären Umspannwerk. 

„Wir freuen uns, dass wir mit Grothe Bau einem familiengeführten Bauunternehmen aus der Region den Zuschlag für diese wichtigen bauvorbereitenden Arbeiten auf Fehmarn geben konnten. Das Unternehmen bereitet damit das deutsche Bauareal für die nächsten Jahre vor“, sagt Jens Ole Kaslund, Technischer Direktor von Femern A/S. 

Bislang hat Femern A/S auf Fehmarn zur Vorbereitung der Bauarbeiten vor allem Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, um eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen. So hat Femern A/S beispielsweise bereits einen Amphibienzaun im Baustellenbereich hergestellt, um die dort heimischen Kammmolche zu schützen. Zudem wurden Ausgleichsflächen, Gewässer und Nistkästen für verschiedene Vogelarten angelegt.
Wir freuen uns ungemein, dass die Firma Grothe Bau gleich zu Beginn der Tunnelbaumaßnahme auf deutscher Seite einen Beitrag zu diesem zukunftsweisenden Projekt leisten darf. Gerade für uns als regionale Firma hat das Projekt einen ganz besonderen Stellenwert.