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Munitionsfunde im deutschen Teil des Fehmarnbelts erfolgreich geräumt

27-07-21

Bauherr Femern A/S hat den kompletten Tunnelkorridor im Vorfeld gründlich auf mögliche Munitionsaltlasten untersuchen lassen. Munitionsfunde auf der deutschen Seite des Fehmarnbelts konnten nun vom Kampfmittelräumdienst des Landes Schleswig-Holstein geräumt werden.

Die Aushubarbeiten für den 18 Kilometer langen Fehmarnbelt-Tunnel haben Anfang Juli vor der dänischen Küste von Rødbyhavn begonnen. Da die Sicherheit während der seeseitigen Arbeiten höchste Priorität hat, hat Bauherr Femern A/S den kompletten Tunnelkorridor im Vorfeld gründlich auf mögliche Munitionsaltlasten untersuchen lassen.

Dabei wurden im deutschen Teil des Fehmarnbelts Munitionsaltlasten identifiziert – darunter eine Wasserbombe, eine britische Grundmine sowie mehrere Granaten. Gemäß deutscher Vorschriften hat Femern A/S den Kampfmittelräumdienst des Landes Schleswig-Holstein informiert, der bei solchen Funden über das weitere Vorgehen zu entscheiden hat.

Nach ausführlicher Untersuchung der Objekte haben die Experten des Kampfmittelräumdiensts entschieden, dass diese Munitionsaltlasten nicht im Fehmarnbelt gesprengt werden müssen. Nach Informationen des Kampfmittelräumdiensts haben die Spezialisten alle Funde im Laufe der vergangenen Woche erfolgreich räumen können. Die Granaten und die Wasserbombe wurden geborgen und zur weiteren Behandlung an Land verbracht. Die Grundmine wurde zum Versenkungsgebiet Kolberger Heide transportiert.

„Femern A/S kommt mit diesen Untersuchungen im Fehmarnbelt seiner Sorgfaltspflicht nach. Wir freuen uns sehr, dass die Munitionsfunde auf deutscher Seite problemlos vom Kampfmittelräumdienst, mit dem wir sehr gut zusammengearbeitet haben, geräumt werden konnten. Die Beseitigung der Munitionsaltlasten kommt auch der Umwelt im Fehmarnbelt zugute“, sagt Pedro da Silva Jørgensen, zuständiger Direktor für die seeseitigen Arbeiten bei Femern A/S.

Auf dänischer Seite des Fehmarnbelts wurden im Frühjahr dieses Jahres zwei Blindgänger identifiziert. Die Marine, die in Dänemark für die Handhabung von Munitionsaltlasten zuständig ist, hat mitgeteilt, dass voraussichtlich im Herbst kontrolliert gesprengt werden soll. Dabei soll ein großer Blasenschleier zum Einsatz kommen, der von Femern A/S bereitgestellt wird.

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Denise Juchem
Pressesprecherin von Femern A/S
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