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Keine Arbeitsunfälle auf der Baustelle zum Fehmarnbelt-Tunnel

25-02-20

Sicherheit und Arbeitsbedingungen auf der Baustelle werden bei Femern A/S sehr ernst genommen: Daher ist man beim Tunnelbauherr sehr zufrieden, dass sich im vergangenen Jahr bei den Bauarbeiten auf dem weitläufigen Areal bei Rødbyhavn keine Unfälle ereignet haben.

2019 wurde die Baustelle auf Lolland erschlossen und der Bau des Arbeitshafens vorbereitet. In diesem Jahr wird mit den Aushubarbeiten im künftigen Hafenbecken begonnen.

„Wir hatten bisher keine Arbeitsunfälle, was uns natürlich sehr freut“, sagt Villads Engstrøm, Projektleiter bei Femern A/S. „Das ist ein guter Start für die großen Aufgaben, die vor uns liegen: der Bau der Tunnelelementfabrik, der Hafenanlagen und des Tunnels.“

Maßgeblich verantwortlich für diese positive Zwischenbilanz ist laut Projektleiter Engstrøm die gute Zusammenarbeit mit den Bauunternehmern und der dänischen Arbeitsschutzbehörde. Letztere führt auf der Baustelle bei Rødbyhavn regelmäßig Kontrollen durch. Vor Ort werden Sicherheitsbesprechungen und Sicherheitsprüfungen abgehalten. Darüber hinaus stimmen die verschiedenen Bauunternehmen ihre Arbeiten sorgfältig aufeinander ab.

„Femern A/S hat die Rahmenbedingungen für die Sicherheit auf der Baustelle geschaffen, zu der die einzelnen Bauunternehmen beitragen. Dazu gehört unter anderem, dass jedes Bauunternehmen die Sicherheitsanforderungen für die jeweiligen Aufgaben bereits bei der Planung miteinbezieht“, sagt Villads Engstrøm.

Gleichzeitig wird konsequent gehandelt, wenn auf der Baustelle unangemessenes Verhalten beobachtet wird. Sollte es zu einem solchen Vorfall kommen, wird er bei den regelmäßigen Sicherheitsbesprechungen aufgegriffen, damit er sich in der Zukunft nicht wiederholt.

„Wir beobachten, dass der Arbeitsschutz stärker in den Fokus rückt. Das Thema beschäftigt uns natürlich fortlaufend und wird auch in den kommenden Jahren den Einsatz aller beteiligten Akteure erfordern, wenn die Tunnelarbeiten in die heiße Phase gehen“, sagt Engstrøm.

Femern A/S beteiligt sich an einer Arbeitsgruppe, die vom dänischen Verkehrsministerium und dem Arbeitsministerium mit dem Ziel eingerichtet wurde, Erfahrungen zu sammeln und Empfehlungen abzugeben, um den bestmöglichen Arbeitsschutz auf Großbaustellen zu erreichen.

Neben Femern A/S sind auf dänischer Seite auch die Arbeitsschutzbehörde, das Straßenbauamt, das Bauamt sowie das Eisenbahninfrastrukturunternehmen Banedanmark beteiligt.

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