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Femern A/S und Windkraft Presen einigen sich auf Rückbau von Windenergieanlagen auf Fehmarn

08-05-19

Femern A/S, Bauherr des geplanten Fehmarnbelt-Tunnels zwischen Puttgarden auf Fehmarn und dem dänischen Lolland, und die Windkraft Presen GmbH & Co. KG auf Fehmarn haben sich auf den Rückbau von vier Windenergieanlagen verständigt.

Zwei der Anlagen stehen direkt an der geplanten Bahnstrecke der Fehmarnbelt-Verbindung, die beiden anderen in unmittelbarer Nähe der künftigen Trasse. 

„Wir sind uns in konstruktiven Verhandlungen über die Bedingungen für den Rückbau der vier Windenergieanlagen einig geworden“, sagt Reiner Haselhorst, Sprecher der Geschäftsführung des Windparks.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir zu einer Vereinbarung gelangt sind, mit der beide Seiten zufrieden sind“, sagt Claus F. Baunkjær, Vorstandsvorsitzender von Femern A/S.

Infolge des Abkommens verzichtet der Windpark Presen darauf, vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen den geplanten Fehmarnbelt-Tunnel zu klagen.

„Die Einigung mit dem Windpark Presen schafft zusätzliche Planungssicherheit bei den Bauarbeiten für den Fehmarnbelt-Tunnel in Deutschland“, sagt Claus F. Baunkjær.

Auch die Windkraft Presen GmbH kann dank der Vereinbarung besser planen. „So können die Windenergieanlagen so lange wie möglich in Betrieb bleiben und werden erst dann zurückgebaut, wenn es nötig und sinnvoll ist“, sagt Reiner Haselhorst.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern beider Seiten wird in Kürze technische Fragen des Rückbaus klären. Der Windpark ist für den Rückbau der Windenergieanlagen zuständig.

Der 18 Kilometer lange Fehmarnbelt-Tunnel wird der längste Absenktunnel der Welt und der weltweit längste Tunnel für Autos und Züge. Der Planfeststellungsbeschluss für das deutsch-dänische Projekt wurde im Januar 2019 erlassen.

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