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Fehmarnbelt-Tunnel: Bauen unter Rücksicht auf Natur und Umwelt

26-02-19

Mit dem Planfeststellungsbeschluss ist der Bau des Fehmarnbelt-Tunnels in greifbare Nähe gerückt. Erste Arbeiten in Dänemark sind bereits gestartet. Dabei nimmt Bauherr Femern A/S so viel Rücksicht auf Natur und Umwelt wie möglich. Weder Bau noch Betrieb des Tunnels beeinträchtigen die Umwelt im und um den Fehmarnbelt erheblich.

Das haben umfassende Umweltuntersuchungen ergeben, die mehr als 200 internationale Experten über Jahre durchgeführt haben. Wo ein Eingriff nicht vermieden werden kann, schafft Femern A/S einen Ausgleich. Auf Fehmarn und der dänischen Insel Lolland entstehen etwa neue Strände und Weideflächen.

„Gleich zu Anfang der Planung stand fest, dass wir in geschützte Biotope und das Naturschutzgebiet ‚Grüner Brink‘ auf Fehmarn nicht eingreifen“, sagt Anders Bjørnshave, Chef der Umweltabteilung von Femern A/S. Um Vögel, Fledermäuse und Amphibien zu schützen, legt der Bauherr Gewässer an und pflanzt Gehölze. Den Tunnel bedeckt nach dem Bau eine Steinschicht, die vielen Meeresbewohnern als neues Zuhause oder Nahrungsquelle dient. 

„In allen Phasen des Tunnelbaus nehmen wir Rücksicht auf Natur und Landschaft“, sagt Claus F. Baunkjær, Vorstandsvorsitzender von Femern A/S. Amphibienzäune verhindern, dass Kammmolche auf die Baustelle gelangen. Für Vögel wie die Feldlerche und den Sandregenpfeifer schafft Femern A/S Ausweichlebensräume. Die neuen Flächen auf Fehmarn ragen nicht über die Molen des Fährhafens Puttgarden hinaus, um den Wasseraustausch durch den Fehmarnbelt nicht zu beeinträchtigen.

Regelmäßig lädt Femern A/S Bürger und Verbände auf Lolland, Fehmarn und in Ostholstein zu Informationstreffen ein, um sie über Planungen und Arbeiten auf dem Laufenden zu halten. Auch in den Infozentren in Burg auf Fehmarn und Rødbyhavn können Interessierte Antworten auf alle ihre Fragen bekommen.

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