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Kommentar über Artikel zum Fehmarnbelt-Tunnel in der Jyllands-Posten/Finans

02-03-18

Kommentar von Femern A/S

Am 1.3.2018 erschienen unter finans.dk Artikel über den Fehmarnbelt-Tunnel. Femern A/S hat hierzu folgenden Kommentar:

Der Fehmarnbelt-Tunnel ist das größte und am besten untersuchte Infrastrukturprojekt in der Geschichte Dänemarks. Eine Vielzahl von externen Experten hat die dem Projekt zugrunde liegenden Berechnungen nachgeprüft und nachgerechnet.

  

Wenn Jyllands-Posten/Finans schreibt, dass über die Bauverträge Unsicherheit besteht, ist dies nicht korrekt.

2016 hat Femern A/S bedingte Verträge mit zwei großen Baukonsortien geschlossen, die den Fehmarnbelt-Tunnel bauen sollen. Diese bedingten Verträge gehen von einem Baustart Anfang 2020 aus.

Femern A/S hat jedoch selbstverständlich auch eine Reihe verschiedener Mechanismen in den Verträgen angelegt, für den Fall, dass nicht gewünscht wird, die Verträge zu diesem Zeitpunkt in Kraft treten zu lassen. Wir stehen mit den großen Bauunternehmen in einem guten und vertrauensvollen Dialog, bezüglich der übergeordneten Planung.

Es entspricht weiterhin der Einschätzung von Femern A/S, dass die Mechanismen der bedingten Verträge vollständig geeignet sind, um die zeitliche Ungewissheit des deutschen Planfeststellungsverfahrens zu handhaben. Es handelt sich hierbei um sehr robuste Verträge, die in enger Zusammenarbeit mit, u.a., der Anwaltskanzlei des dänischen Staates, dem so genannten „Kammeradvokaten“, erarbeitet wurden.

In Bezug auf die Unterstützung durch die EU, hat der Fehmarnbelt-Tunnel Zusagen über 589 Millionen Euro erhalten. Bei der Behauptung von Jyllands-Posten/Finans, dass die EU-Kommissarin für Verkehr, Violeta Bulc, Zweifel hat, ob genug Geld in der EU-Kasse ist, handelt es sich nicht um eine Aussage zum Fehmarnbelt-Projekt, sondern um eine Aussage darüber, wie viel Geld zukünftig für Infrastrukturprojekte in der EU-Kasse zur Verfügung steht, wenn Großbritannien aus der EU ausgetreten ist.

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