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Naturschutz beim Fehmarnbelt-Projekt

23-08-18

Ziegen dienen als ”natürlicher Rasenmäher” auf dänischer Insel. Der Naturschutz ist für Femern A/S ein Kernanliegen beim Tunnelbau.

Wo früher Bahntrassen verliefen, weiden auf der dänischen Insel Lolland seit dieser Woche zehn Ziegen. Die Tiere sind Teil der Naturschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem geplanten Bau des Fehmarnbelt-Tunnels. Bauherr Femern A/S hat ein 5,5 Hektar großes Gebiet in der Nähe eines alten Güterzuggeländes in Rødbyhavn übernommen. Auf dem Gelände sind bereits drei neue Tümpel entstanden. Die Ziegen sollen dafür sorgen, Gräser, Sträuche und Bäume zurückzuhalten, damit das Gelände für die vielen dort lebenden Arten hell und offen bleibt.

”Die Initiative ist Teil unserer Bestrebungen, die Natur während des Baus zu schützen. Die Ziegen dienen uns als ein ’natürlicher Rasenmäher’ auf dem Gelände, auf dem wir ansonsten Maschinen einsetzen müssten”, sagt Anders Bjørnshave, Leiter der Umweltabteilung bei Femern A/S. Das Gelände ist Femerns Beitrag zu InfraNatur, einer Zusammenarbeit zwischen Dänemarks Eisenbahngesellschaften Banedanmark und DSB, Femern A/S und der dänischen Umweltbehörde Miljøstyrelsen.

Der Umweltschutz ist für den Bauherren ein Kernanliegen beim Bau des Tunnels. Im marinen Bereich hat Femern A/S unter anderem die Wiederherstellung eines Steinriffs auf der Sagas-Bank geplant. Außerdem hat die Projektgesellschaft Ökopunkte von verschiedenen Ökokonten erworben, die die Reduzierung der Nährstoffeinträge in die westliche Ostsee zum Inhalt haben. 

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