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42 Stellungnahmen nach dreimonatiger Anhörung der dänischen Öffentlichkeit zur Festen Fehmarnbeltquerung

26-09-13

Die Anhörung der dänischen Öffentlichkeit zur Festen Fehmarnbeltquerung ist beendet. Insgesamt sind in Dänemark im Zeitraum vom 28. Juni 2013 bis 20. September 2013 42 Stellungnahmen von Behörden, Interessensverbänden, Unternehmen und Bürgern eingegangen.

Der weitaus größte Teil der Stellungnahmen – etwas mehr als 20 – stammt von staatlichen Behörden und öffentlichen Unternehmen. 11 stammen von Interessensverbänden, während 3 Stellungnahmen von Unternehmen und 5 von Bürgern stammen. Ein Großteil der eingegangen Stellungnahmen bemerkt lediglich, dass es keine Anmerkungen zu den Unterlagen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) gibt.

Das dänische Verkehrsministerium hat die Anhörung auf der Grundlage der dänischen UVS durchgeführt, die Femern A/S nach gut vier Jahren umfassender Untersuchungen ausgearbeitet hat. Die Feste Fehmarnbeltquerung besteht aus einer vierspurigen Autobahn und einer zweigleisigen, elektrifizierten Bahnstrecke zwischen Puttgarden und Rødbyhavn. Die Vorzugslösung ist ein Absenktunnel.

„Sehr positiv ist das Interesse am Projekt, das wir während der Anhörung erlebt haben, auch bei der öffentlichen Veranstaltung am 29. August 2013 in Rødbyhavn. Wir werden jetzt alle eingegangenen Stellungnahmen durchgehen und bearbeiten. Die Anzahl der Stellungnahmen ist im Verhältnis zur Größe des Projekts Feste Fehmarnbeltquerung nicht überwältigend. Doch damit ist es uns noch besser möglich, die einzelnen Stellungnahmen gründlich durchzugehen. Darauf hat man natürlich einen Anspruch, wenn man eine Stellungnahme schreibt“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Femern A/S, Claus F. Baunkjær.

Der Verkehrsminister wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Femern A/S alle eingegangenen Vorschläge und Anmerkungen zum Projekt in einem Memorandum beantworten. Dessen Ausarbeitung wird voraussichtlich gut drei Monaten dauern. Auf der Grundlage des Memorandums und der Umweltverträglichkeitsstudie wird ein Entwurf für ein Baugesetz ausgearbeitet, der laut Zeitplan Ende 2014 ins dänische Parlament eingebracht wird.

Die deutschen Behörden in Schleswig-Holstein müssen ebenfalls prüfen, ob das Vorhaben genehmigt werden kann, und entscheiden, welche Bedingungen für den Bau auf deutscher Seite gelten sollen. Das deutsche Planfeststellungsverfahren läuft im Herbst 2013 an, nachdem Femern A/S im Oktober die Planfeststellungsunterlagen bei den deutschen Behörden einreicht.

Nach Verabschiedung des Baugesetzes im dänischen Parlament und dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses in Deutschland kann Femern A/S die Bauverträge abschließen und im Sommer 2015 mit den umfangreichen Bauarbeiten am Querungsbauwerk mit den dazugehörigen Rampenanlagen beginnen, damit die Feste Fehmarnbeltquerung Ende 2021 fertig gestellt sein kann.

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