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Präqualifikation für den Fehmarnbelttunnel eingeleitet

02-10-12

Der Baubeginn des Fehmarnbelttunnels zwischen Deutschland und Dänemark ist einen großen Schritt näher gerückt. Femern A/S hat heute das Verfahren zur Präqualifikation von Bauunternehmen eingeleitet und damit das Ausschreibungsverfahren für die Bauaufträge gestartet.

Die kommenden Monate bis zum 18. Januar 2013 können die interessierten Bauunternehmen jetzt nutzen, um sich bei der Planungsgesellschaft Femern A/S mit ihren Stärken und Erfahrungen zu bewerben. Die besten Unternehmen werden dann im nächsten Jahr ausgewählt und dann aufgefordert, konkrete Angebote abzugeben.

 „Wir sind jetzt bereit, das Verfahren einzuleiten, mit dem wir unsere zukünftigen Bauunternehmen finden. Die von uns präqualifizierten Bauunternehmen beteiligen sich am Wettbewerb um die Verträge zu einem der größten Tunnelprojekte der Welt. Wir gehen davon aus, dass es die weltbesten Unternehmen sein werden, die sich präqualifizieren. Die internationale Baubranche erhält gleichzeitig die Gewissheit, dass sich das Projekt auf dem Weg in eine neue und entscheidende Phase befindet“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Femern A/S, Claus F. Baunkjær.

Ziel der Präqualifikation ist es, die geeignetsten Bauunternehmen und Konsortien auszuwählen. Die Konsortien, die aus deutschen, dänischen und anderen internationalen Unternehmen bestehen können, müssen in ihrem Antrag auf Präqualifikation nachweisen, dass sie in der Lage sind, die Aufgabe sowohl technisch als auch wirtschaftlich zu bewältigen. Femern A/S rechnet damit, dass sich für jeden der vier großen Verträge vier oder fünf Unternehmen präqualifizieren werden.

Die vier Verträge für den Abschnitt von Küste zu Küste sind: 1) Vertiefung des Meeresbodens und Landgewinnung 2) Bau des nördlichen Teils des Tunnels 3) Bau des südlichen Teils des Tunnels 4) Bau von Portalbauten, Rampen und Landanlagen (weitere Details können der Anlage ’Fakten zu den vier Verträgen’ entnommen werden).

„Der Absenktunnel unter dem Fehmarnbelt wird weltweit der größte seiner Art, und das gesamte Bauprojekt wird über eine Reihe von Jahren eine von Europas größten Baustellen sein. Es handelt sich um ein in vielerlei Hinsicht komplexes und einzigartiges Projekt. Daher ist es wichtig, dass wir genügend Zeit für Präqualifikation und Ausschreibung haben, um unseren übergeordneten Zeitplan einzuhalten und mit dem Bau 2015 zu beginnen und die Querung 2021 zu eröffnen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Femern A/S, Claus F. Baunkjær.

Die Präqualifikation richtet sich vor allem an die großen Unternehmen, die es gewohnt sind, in internationalem Kontext zu arbeiten. Die vielen kleinen und mittelgroßen Unternehmen in der deutschen und dänischen Region um den Fehmarnbelt kommen als Subunternehmer ins Spiel, wenn die präqualifizierten Bauunternehmer 2013 damit beginnen, auf der Grundlage der Ausschreibungsunterlagen von Femern A/S ihre Angebote zu erarbeiten.

Parallel zu Präqualifikation und Ausschreibung bereitet Femern A/S die Genehmigungsverfahren in Deutschland und Dänemark vor. Femern A/S geht davon aus, dass im Sommer 2013 sowohl das deutsche Planfestellungsverfahren als auch das Verfahren zur Verabschiedung eines Baugesetzes in Dänemark beginnen. Der Abschluss der Verfahren wird für den Jahreswechsel 2014/2015 erwartet. Die Kostenschätzung für den Fehmarnbelttunnel liegt bei 5,5 Mrd. Euro (Preisstand 2008).

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