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STEFANIE KNÖRCK, Leiterin der Planfeststellungsabteilung Deutschland

Wir kombinieren Ehrgeiz und Möglichkeiten

Es ist mein Ziel, die besten Rahmenbedingungen für das Projekt zu schaffen. Das gilt nicht nur für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels, sondern auch für die Umwelt, die Anwohner, die Behörden und für viele andere Bereiche. Letztendlich wird der Tunnel 10 Millionen Menschen zu Gute kommen. Menschen in der Fehmarnbeltregion werden zu neuen Nachbarn, und neue Möglichkeiten zum Arbeiten, Studieren, Einkaufen und für das wirtschaftliche Wachstum entstehen, wenn der Tunnel in Betrieb ist.

Ich beschäftige mich mit dem Genehmigungsverfahren für den Fehmarnbelt-Tunnel in Deutschland. Wir stehen mit den deutschen Behörden, Verbänden, den Anwohnern der künftigen Baustelle und vielen weiteren Gruppen in engem Austausch.

Ich komme aus Deutschland. Bevor ich nach Kopenhagen gezogen bin, habe ich in Berlin als Beraterin für das Fehmarnbelt-Projekt gearbeitet. Als ich das Angebot bekam, in Kopenhagen zu arbeiten, habe ich sofort zugegriffen. Seit 2012 bin ich jetzt schon hier. Ich genieße jeden Tag, in einem tollen Team an diesem ganz besonderen Projekt zu arbeiten.

Im Großen und Ganzen geht es bei meiner Arbeit darum, die besten Rahmenbedingungen für das Projekt zu schaffen. Das bedeutet, dass wir für den Bau des Tunnels auf alle berechtigten Interessen Rücksicht nehmen müssen, von Anwohnern über verschiedene Behörden bis hin zu Umwelt- und Naturschutz.

Bei einem solchen Projekt mit so vielen Beteiligten geht es oft darum, die Interessen und Möglichkeiten miteinander zu kombinieren. Die verschiedenen Bedürfnisse und Erfordernisse müssen beachtet werden und in die Planung einfließen.

Es geht bei diesem Projekt nicht nur um den eigentlichen Bau des Tunnels. Es geht hier auch um die Bedeutung, die der Tunnel für viele Menschen haben wird. Wir sind dabei, eine völlig neue Region mit neuen Arbeits-, Ausbildungs-, Einkaufs- und Wachstumsmöglichkeiten mit zu entwickeln. Mir bedeutet es sehr viel, beim Fehmarnbelt-Projekt dabei zu sein. Wir bauen nicht nur den längsten Absenktunnel der Welt; wir stärken Europa.  

Meine Arbeit ist sehr komplex. Das motiviert mich und fordert mich immer wieder heraus. Es wird hier nie langweilig. Meine Funktion entwickelt und verändert sich mit dem Fortschritt des Projekts, der Organisation und den Arbeitsaufgaben.

Wir alle haben ein gemeinsames Ziel: ein großes und komplexes Infrastrukturprojekt zu realisieren.  Auch wenn sich unsere Organisation mit dem Fortschritt des Projekts verändert, so bleibt doch eines immer gleich: die gute Atmosphäre und der positive Teamgeist. Um mich herum arbeiten kompetente, hochqualifizierte und sehr engagierte Kollegen. Das motiviert und spornt an.


ES GEHT BEI DIESEM PROJEKT NICHT NUR UM DEN EIGENTLICHEN BAU DES TUNNELS. ES GEHT HIER AUCH UM DIE BEDEUTUNG, DIE DER TUNNEL FÜR VIELE MENSCHEN HABEN WIRD. WIR SIND DABEI, EINE NEUE REGION MIT NEUEN ARBEITS-, AUSBILDUNGS- EINKAUFS- UND WACHSTUMSMÖGLICHKEITEN ZU SCHAFFEN.