Femern
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Planungsstand des Fehmarnbelt-Tunnels

Grundlagen

Am 3. September 2008 unterzeichneten Dänemark und Deutschland den Staatsvertrag zum Bau der Festen Fehmarnbeltquerung, der 2009 von den Parlamenten beider Staaten ratifiziert wurde.


Die staatliche dänische Projektgesellschaft Femern A/S ist mit der Aufgabe betraut, den Fehmarnbelt-Tunnel als öffentliche Infrastruktur zu planen und zu bauen. Für den Schienenteil des Tunnels auf deutschem Hoheitsgebiet ist Femern A/S der Vorhabenträger, für den Straßenteil der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck (LBV Lübeck).



Der Fehmarnbelt-Tunnel muss sowohl in Dänemark (Baugesetz durch Parlament) als auch in Deutschland (Planfeststellungsbeschluss durch Planfeststellungsbehörde) genehmigt werden.

Genehmigungsverfahren Dänemark

Das dänische Parlament hat das entsprechende Gesetz über den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels und der dazugehörigen dänischen Schienen- und Straßenanbindung im April 2015 verabschiedet. Das Baugesetz stellt die endgültige umweltrechtliche Genehmigung des Vorhabens in Dänemark dar. Damit wurden die Bauarbeiten auf dänischer Seite genehmigt.

Genehmigungsverfahren Deutschland

In Deutschland haben Femern A/S und der LBV Lübeck bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Betriebssitz Kiel (LBV SH), im Oktober 2013 den Antrag auf Planfeststellung eingereicht. Seitdem wurden in zwei Beteiligungsverfahren die Einwendungen und Stellungnahmen von Bürgern, Behörden und Verbänden behandelt.

Am 18. April 2017 hat Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer dem dänischen Transportminister Ole Birk Olesen erklärt, dass der fertige Planfeststellungsbeschluss im Sommer 2018 zu erwarten sei. Dieser Zeitplan wurde auch vom neuen Ministerpräsident, Daniel Günther, bei seinem Antrittsbesuch in Kopenhagen im September 2017 bestätigt.

Mit einem Baubeginn ist unter diesen Bedingungen 2020 zu rechnen.

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