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Selbstrettung in sichere Bereiche

Bei einem Unfall können Autofahrer und Bahnreisende eigenständig in sichere Bereiche gelangen, bis die Rettungsdienste eintreffen.

Autofahrer und Bahnreisende müssen bei einem Unfall im Fehmarnbelt-Tunnel jederzeit in der Lage sein, sich in Sicherheit zu bringen, bis Feuerwehr und Rettungsdienste vor Ort sind und Hilfe leisten können. Femern A/S hat den Tunnel deswegen so gestaltet, dass man sich jederzeit schnell in Sicherheit bringen kann.  

Zwischen den fünf Tunnelröhren bestehen Verbindungswege, die eine schnelle Flucht ermöglichen. So können sich alle Personen im Tunnel schnell in Sicherheit bringen. Die Rettungskräfte können gleichzeitig über eine der unfallfreien Röhren in den Tunnel vordringen und über die Verbindungstüren, die als Notausgänge fungieren, den Brand bekämpfen und die Evakuierung einleiten.

Notausgänge befinden sich in den Tunnelröhren in einem Abstand von ca. 100 Metern. Dieser Abstand ist sogar kürzer als gesetzlich vorgeschrieben. Egal, wo sich im Tunnel ein Unfall ereignet, ist der Weg zum nächsten Notausgang also sehr kurz.

In den Straßenröhren werden die Autofahrer über Anzeigetafeln, Lautsprecher und das Autoradio informiert. Im Ernstfall werden alle Insassen aufgefordert, ihre Fahrzeuge zu verlassen und die Tunnelröhre über den nächstgelegenen Notausgang zu evakuieren, der in den zentralen Korridor zwischen den Straßenröhren führt. Hier können sie sich in Sicherheit aufhalten, bis die angrenzende Straßenröhre vom Verkehr geräumt wurde und die Rettungskräfte eintreffen.

In den Eisenbahnröhren ist das Zugpersonal für die Evakuierung der Fahrgäste in die nächste sichere Tunnelröhre verantwortlich, bis die Rettungskräfte eintreffen. Die Evakuierung erfolgt über Fluchtwege, die sich in beiden Röhren auf beiden Seiten der Gleise befinden.  

Die Querverbindungen zwischen allen fünf Tunnelröhren – den beiden Straßenröhren, den beiden Eisenbahnröhren und der Röhre mit dem zentralen Servicekorridor – machen den Tunnel sicherer. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Eisenbahntunnel, können Bahnreisende im Falle eines Unfalls dank der benachbarten Straßenröhre einfacher und schneller evakuiert werden. Gleichzeitig ist der Zugang für die Rettungskräfte weitaus einfacher. 



Die Notausgänge zwischen den fünf Tunnelröhren befinden sich in einem Abstand von ca. 100 Metern. Egal, wo sich im Tunnel ein Unfall ereignet, ist der Weg zum nächsten Notausgang also sehr kurz.