Femern
Search

Das Genehmigungsverfahren in Dänemark

Der Bau des Fehmarnbelt-Tunnels basiert auf einem politischen Beschluss des dänischen Parlaments. Ein wesentlicher Bestandteil des Genehmigungsverfahrens in Dänemark ist die Umweltverträglichkeitsprüfung. Dazu reicht der Vorhabenträger, die staatliche Gesellschaft Femern A/S, eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) ein, die von anderen Behörden geprüft wird.

Die endgültige Genehmigung und Entscheidung für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels ergeht durch ein Baugesetz. Am 28. April 2015 verabschiedete das dänische Parlament das Gesetz über den Bau und den Betrieb einer festen Querung über den Fehmarnbelt mit den dazugehörigen Hinterlandanbindungen in Dänemark. Neben dem Baugesetz wurde eine Durchführungsverordnung erlassen, die vorschreibt, wie das Vorhaben in die Praxis umzusetzen ist, und bestimmte Umweltauflagen für die Bau- und Betriebsphase in Dänemark enthält. Baugesetz und Durchführungsbeschreibung basieren unter anderem auf der UVS und einer Sammlung an UVP-Zusätzen (UVP = Umweltverträglichkeitsprüfung), die von Femern A/S im Auftrag des dänischen Verkehrsministeriums ausgearbeitet wurden.

Im Zuge der UVP hat das Verkehrsministerium mehrere öffentliche Anhörungen durchgeführt. Im Anhörungszeitraum hatten Bürger, Behörden, unabhängige Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit, Ideen, Vorschläge und Kommentare zum Projekt zu äußern.

Hier können Sie die Unterlagen zur UVP und zur umweltrechtlichen Genehmigung in Dänemark einsehen.

Fragen, Stellungnahmen und Einwendungen, die im Zuge der Anhörung zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingegangen sind, wurden vom dänischen Verkehrsministerium in Form von Anhörungsnotizen beantwortet. Auf der Grundlage der Anhörungsnotizen sowie der UVS und der UVP-Zusätze erstellte das Verkehrsministerium den Entwurf für das Baugesetz.

Hier finden Sie eine beglaubigte deutsche Übersetzung des Baugesetzes. Das dänischen Orginal finden Sie auf der Website des dänischen Parlaments.

Kontinuierliche Information vor Ort

Femern A/S legt großen Wert auf gründliche Information und auf eine Einbeziehung der Bürger während des gesamten Planungs- und Genehmigungsverfahrens für das Projekt.

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltungsreihe auf Lolland und Fehmarn hat Femern A/S zahlreiche Fragen von Bürgern, betroffenen Grundstückseigentümern, Unternehmen und Umweltverbänden beantwortet und dabei wertvolle Ideen gesammelt.

In Rødbyhavn auf Lolland und in Burg auf Fehmarn unterhält Femern A/S Informationsbüros. Dort können Interessierte das Projekt verfolgen und Mitarbeiter stehen für Fragen vor Ort zur Verfügung.

Am 28. April 2015 verabschiedete das dänische Parlament das Gesetz über den Bau und den Betrieb einer festen Querung über den Fehmarnbelt mit zugehörigen Hinterlandanbindungen in Dänemark.