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Meilensteine auf dem Weg zum Tunnel

1992 wurden die ersten Voruntersuchungen für den Bau einer Fehmarnbelt-Verbindung eingeleitet. 2015 hat das dänische Parlament ein Baugesetz verabschiedet.

Mai 2016

Femern A/S hat am 30. Mai 2016 vier Hauptbauverträge mit den für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels ausgewählten internationalen Konsortien abgeschlossen. Die Verträge beinhalten das Ausheben eines Tunnelgrabens im Fehmarnbelt und Landgewinnungsarbeiten an der Küste Lollands und Puttgardens sowie den Bau eines temporären Hafens. Zudem sehen sie die Anfertigung der Tunnelelemente, deren Absenken und Platzieren, sowie den Bau der Portalbauten und Rampen auf dänischer und deutscher Seite vor. Die Bauarbeiten können beginnen, sobald die Baugenehmigung auf deutscher Seite vorliegt.

Mehr Informationen zu den abgeschlossenen Verträgen finden Sie hier.

März 2016

Am 4. März erteilt das dänische parlamentarische Steuerungsgremium des Fehmarnbelt-Tunnels Femern A/S das Mandat, die bevorzugten Bieter für die Hauptbauverträge bekannt zu geben. Bedingte Verträge sollen spätestens bis Mitte Mai 2016 abgeschlossen werden.

Bedingte Verträge bedeuten, dass endgültige und verbindliche Bauverträge mit den ausgewählten Baukonsortien unterschrieben werden, gleichzeitig jedoch die Bauarbeiten erst beginnen können, wenn eine deutsche Baugenehmigung vorliegt. Die Verträge sind bis Ende 2019 gültig, zu welchem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Neuverhandlung besteht.

Hier finden Sie die Stellungnahme des parlamentarischen Steuerungsgremiums des Fehmarnbelt-Tunnels vom 4. März 2016 (auf Dänisch).

Hier finden Sie die bevorzugten Bieter für die Hauptverträge.

Februar 2016

Am 11. Februar veröffentlicht Femern A/S eine aktualisierte Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Fehmarnbelt-Tunnel und die dänische Schienen- und Straßenanbindung. Die sog. Finanzanalyse berücksichtigt sämtliche Faktoren mit Auswirkungen auf das Projekt und wurde zusätzlich von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY und dem Beratungsunternehmen COWI extern qualitätsgesichert.

Hier finden Sie ein Memo zur aktualisierten Finanzanalyse.
Hier finden Sie die Originalfassung der aktualisierten Finanzanalyse in dänischer Sprache.
Die Untersuchungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY und der Unternehmensberatung COWI sind auf der Webseite des dänischen Verkehrsministeriums in dänischer Sprache verfügbar.

Am 29. Februar reicht Femern A/S eine aktualisierte Version des 11.000 Seiten langen Planfeststellungsantrags bei der Planfeststellungsbehörde, dem LBV Kiel, ein. Die aktualisierten Planfeststellungsunterlagen berücksichtigen die rund 3.000 Einwendungen und Stellungnahmen, die 2014 und 2015 von Behörden, Privatpersonen, Bürgern, Unternehmen und Verbänden eingegangen sind.

Hier können Sie mehr über das Planfeststellungsverfahren lesen.

September 2015

Am 15. September erhält Femern A/S die finalen und verbindlichen Angebote der neun Baukonsortien für die Tunnelhauptbauaufträge.

April 2015

Das dänische Parlament verabschiedet am 28. April mit großer Mehrheit das Gesetz über den Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung und deren dänischer Schienen- und Straßenanbindung. Das Gesetz tritt am 5. Mai in Kraft.

Durch das Gesetz erhalten die staatlichen Unternehmen Femern A/S und Femern Landanlæg A/S das Mandat zum Bau und Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung und deren dänischer Schienen- und Straßenanbindung. Das Baugesetz stellt die endgültige umweltrechtliche Genehmigung des Vorhabens in Dänemark dar.

Dänisches Baugesetz (auf Dänisch)
Offizielle deutsche Übersetzung des dänischen Baugesetzes
Pressemitteilung des dänischen Verkehrsministeriums (auf Dänisch)

Februar 2015

Der dänische Verkehrsminister Magnus Heunicke legt dem dänischen Parlament am 25. Februar den Gesetzesvorschlag für den Bau und Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung und deren dänischer Schienen- und Straßenanbindung vor.

Am gleichen Tag reichen Deutschland und Dänemark einen gemeinsamen Antrag auf EU-Fördermittel für die Bauphase des Fehmarnbelt-Tunnels bei der EU-Kommission ein.

Pressemitteilung des dänischen Verkehrsministeriums (auf Dänisch)
Inoffizielle deutsche Übersetzung der Pressemitteilung des dänischen Verkehrsministeriums
Entwurf eines dänischen Baugesetzes (auf Dänisch)

November 2014

Der dänische Gesetzesvorschlag für den Bau und Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung und deren dänischer Schienen- und Straßenanbindung ist Gegenstand einer öffentlichen Anhörung, die der dänische Verkehrsminister Magnus Heunicke am 28. November einleitet.

Gleichzeitig wird am 28. November auch das Anhörungsverfahren für eine Ergänzung zur dänischen Umweltverträglichkeitsstudie (VVM) für die Feste Fehmarnbeltquerung eröffnet. Die öffentlichen Anhörungen für den Gesetzesentwurf und die VMM-Ergänzung dauern bis zum 5. Januar 2015.

Der Gesetzesentwurf und die VVM-Ergänzung sind auf Dänisch unter www.hoeringsportalen.dk verfügbar. Die dänische VVM-Ergänzung ist zusammen mit den dazugehörigen Hintergrundberichten unter vvmdokumentation.femern.dk abrufbar.

September 2014

Sieben Baukonsortien präqualifizieren sich im September, um Angebote für die Verträge für die elektrischen und mechanischen Installationen des Fehmarnbelt-Tunnels und für den Bau eines Umspannwerks abzugeben.

Juli 2014

Anfang Juli endet die Frist für die Einreichung von Einwendungen und Stellungnahmen im deutschen Planfeststellungsverfahren für betroffene Bürger, Behörden und Organisationen. Die zuständige Planfeststellungsbehörde, der LBV Kiel, erhält ca. 3.000 Einwendungen und Stellungnahmen. Die deutschen Planfeststellungsunterlagen sind vollständig online unter pfv.femern.de verfügbar.

Einwendungsfrist für Fehmarnbelt-Tunnel in Deutschland geht zu Ende – wichtiger Meilenstein für das Projekt

Mai 2014

Am 5. Mai eröffnet der LBV Kiel, die zuständige Planfeststellungsbehörde in Schleswig Holstein, die öffentliche Anhörung für den 11.000 Seiten langen Planfeststellungsantrag von Femern A/S. Die deutschen Planfeststellungsunterlagen sind vollständig online unter http://pfv.femern.de verfügbar.

Fehmarnbelttunnel: Antragsunterlagen liegen ab heute öffentlich aus

Oktober 2013

Femern A/S reicht am 18. Oktober den 11.000 Seiten langen Antrag auf Planfeststellung des Fehmarnbelt-Tunnels bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde, dem LBV Kiel, ein. Femern A/S hat die Unterlagen gemeinsam mit dem LBV Lübeck erstellt, der für den auf deutschem Hoheitsgebiet befindlichen Straßenteil des Tunnels verantwortlich ist.

Femern A/S reicht Planfeststellungsunterlagen in Deutschland ein

September 2013

Am 20. September endet die Anhörung der dänischen Öffentlichkeit zum Fehmarnbelt-Tunnel auf Grundlage der dänischen Umweltverträglichkeitsstudie von Femern A/S. Insgesamt gehen in Dänemark 42 Stellungnahmen von Behörden, Interessensverbänden, Unternehmen und Bürgern ein.

42 Stellungnahmen nach dreimonatiger Anhörung der dänischen Öffentlichkeit zur Festen Fehmarnbeltquerung

August 2013

Am 27. August finden sich mehr als 60 Führungskräfte der neun präqualifizierten Baukonsortien für die Hauptbauaufträge des Tunnels zum Austausch mit Vorstand und Direktoren von Femern A/S in Kopenhagen ein. Das Treffen markiert den Beginn der Angebotsphase.

Neun internationale Bauunternehmerkonsortien zum ersten Briefing bei Femern A/S

Juni 2013

Am 28. Juni wird die dänische Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) für den Fehmarnbelt-Tunnel fertiggestellt und den dänischen Behörden und Bürgern vorgelegt. Im Anhörungszeitraum vom 28. Juni bis zum 20. September haben Behörden, Interessensverbände, Unternehmen und Bürger die Möglichkeit, Ideen, Vorschläge und Stellungnahmen einzureichen.

Dänische Umweltverträglichkeitsstudie für die Feste Fehmarnbeltquerung zur öffentlichen Anhörung eingereicht

Mai 2013 

Femern A/S präqualifiziert neun internationale Baukonsortien zur Angebotsabgabe für die Hauptbauaufträge des Tunnels. Damit erweisen sich alle Konsortien, die die Präqualifikation beantragt haben, als leistungsfähig, um Angebote für das Projekt abgeben zu können.

Femern A/S präqualifiziert internationale Bauunternehmen

Oktober 2012

Am 2. Oktober leitet Femern A/S das Verfahren zur Präqualifikation von Baukonsortien für die Hauptbauaufträge des Tunnels ein und startet damit das Ausschreibungsverfahren für die Hauptbauaufträge.

Präqualifikation für den Fehmarnbelt-Tunnel eingeleitet

August 2011

Als Folge des Beschlusses vom Juni 2011, Rødbyhavn als Standort der Produktionsstätte für den Tunnel zu wählen, legt Femern A/S eine überarbeitete Kostenschätzung und einen überarbeiteten Zeitplan für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels vor.

Juni 2011

Der dänische Unterstützerkreis des Fehmarnbelt-Tunnels (forligskreds) schließt sich der Empfehlung von Femern A/S an, die Produktionsstätte der Tunnelelemente nach Rødbyhavn zu legen. Die frühe Festlegung auf Rødbyhavn ist Folge einer EU-Richtlinie, gemäß der alle wesentlichen Teile des Projekts in die Umweltverträglichkeitsstudie für das Projekt integriert werden müssen.

Empfehlung von Femern A/S an den dänischen Verkehrsminister zur Wahl von Rødbyhavn als Produktionsstätte (auf Dänisch)

Februar 2011

Der dänische Unterstützerkreis des Fehmarnbelt-Tunnels (forligskreds) spricht sich für einen Absenktunnel als technische Vorzugslösung aus. Die Entscheidung beruht auf einer Empfehlung von Femern A/S vom November 2010.

Juli 2009

Am 10. Juli stimmt der deutsche Bundesrat dem Gesetz zur Ratifizierung des mit Dänemark im September 2008 geschlossenen Staatsvertrags zu.

Juni 2009

Am 18. Juni verabschiedet der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Ratifizierung des mit Dänemark im September 2008 geschlossenen Staatsvertrags.

März 2009

Am 26. März verabschiedet das dänische Parlament ein Planungsgesetz für eine Feste Fehmarnbeltquerung und ratifiziert zugleich den mit Deutschland im September 2008 geschlossenen Staatsvertrag.

Deutsche Übersetzung des Planungsgesetzes

Dezember 2008

Die EU-Kommission beschließt, die erforderlichen Untersuchungen und Vorbereitungen für den Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung im Zeitraum 2007‒2013 mit rund 135 Millionen Euro zu fördern. Die Feste Fehmarnbeltquerung wird als Schlüsselprojekt ausgewählt, um die Verbundenheit zwischen Skandinavien und Zentraleuropa zu stärken.

September 2008

Am 3. September unterzeichnen die Verkehrsminister von Deutschland und Dänemark, Wolfgang Tiefensee und Carina Christensen, den Staatsvertrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung.

Staatsvertrag über eine Feste Fehmarnbeltquerung

Juni 2007

Am 29. Juni unterzeichnen die Verkehrsminister von Deutschland und Dänemark, Flemming Hansen und Wolfgang Tiefensee, eine Absichtserklärung zur Errichtung einer Festen Fehmarnbeltquerung.

März 2005

Bundeskanzler Gerhard Schröder und der dänische Staatsminister Anders Fogh Rasmussen verständigen sich im Rahmen der 50-Jahr-Feier der Bonn-Kopenhagener Erklärungen auf eine Initiative für den Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung. Sie erteilen den Verkehrsministern in beiden Ländern Mandate zur Ausarbeitung von Finanzierungsmodellen.

Juni 2004

Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe trifft in Berlin auf seinen dänischen Amtskollegen Flemming Hansen. Sie unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung zur weiteren Arbeit an einer Realisierung einer Festen Fehmarnbeltquerung.

Januar 1999

Das dänische und das deutsche Verkehrsministerium legen eine Machbarkeitsstudie mit acht verschiedenen Vorschläge für die technische Gestaltung einer Festen Fehmarnbeltquerung und die Finanzierung des Projektes vor.

Oktober 1992

Bundesverkehrsminister Günther Krause und sein dänischer Kollege Kaj Ikast einigen sich darauf, die Voruntersuchungen für den Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung einzuleiten. Die Untersuchungen werden im Zeitraum zwischen 1995 und 1999 durchgeführt.