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Finanzierung

Im Februar 2016 hat Femern A/S dem dänischen Verkehrsministerium eine aktualisierte Verkehrsprognose und Finanzanalyse vorgelegt.

In der Finanzanalyse wird die Amortisationszeit des Fehmarnbelt-Tunnels auf 36 Jahre berechnet. Darin eingeschlossen ist die Finanzierung der dänischen Schienenanbindung. Die Finanzanalyse berücksichtigt wichtige finanzielle Parameter wie die Höhe von EU-Fördermitteln, die voraussichtliche Realzinsentwicklung und die zu erwartenden Mauteinnahmen.

Hier finden Sie ein Memo zur Finanzanalyse 2016.

Hier finden Sie die Finanzanalyse der Festen Fehmarnbeltquerung inkl. der dänischen Hinterlandanbindungen

In der Finanzanalyse wird konservativ mit einem Realzins von 3 Prozent gerechnet. Der Realzins hat große Auswirkungen auf die Amortisationszeit. Würden die Kredite zu einem Realzins von 3 Prozent aufgenommen, betrüge die Amortisationszeit 36 Jahre. Würde das Geld stattdessen zu einem Realzins von 2 Prozent geliehen, betrüge die Amortisationszeit 27 Jahre – also 9 Jahre weniger.

Die zu erwartenden Mauteinnahmen beruhen auf einer Verkehrsprognose, die von den deutschen Beratungsunternehmen Intraplan und BVU ausgearbeitet wurde. Beide erstellen bereits seit 30 Jahren im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung Verkehrsprognosen für das Bundesverkehrsministerium.

In der Finanzanalyse wird die Amortisationszeit des Fehmarnbelt-Tunnels auf 36 Jahre berechnet. Darin eingeschlossen ist die Finanzierung der dänischen Schienenanbindung.

Wussten Sie schon ...?

... dass die Finanzanalyse von einem Realzins von 3 Prozent ausgeht?

... dass der Realzins am Großen Belt und am Öresund in den letzten 10 Jahren im Durchschnitt bei 2 bzw. 1,8 Prozent lag?

... dass ein Realzinssatz von 2 Prozent statt 3 Prozent eine Verkürzung der Amortisationszeit von 9 Jahren bedeutet?

Ihre Vorhersagen basieren auf der jeweils aktuellen Verkehrssituation sowie auf Modellberechnungen und gründen sich im größtmöglichen Umfang auf Primärdaten, zum Beispiel offizielle Zahlen zum Wirtschaftswachstum, demographische Entwicklungen und Verkehrsgewohnheiten. Alle Unterlagen und Ergebnisse sind öffentlich einsehbar.

Eine weitere Verkehrsprognose wurde vom Beratungsunternehmen Tetraplan anhand des Verkehrsmodells Trans Tools der Europäischen Kommission erstellt. Wissenschaftler der Copenhagen Business School haben darüber hinaus den Zusammenhang zwischen Wirtschafts- und Verkehrswachstum analysiert.

Ende 2015 hat die dänische Unternehmensberatung COWI eine externe Qualitätssicherung der Verkehrsprognose für den Fehmarnbelt-Tunnel vorgenommen und ist zu dem Schluss gekommen, dass die Verkehrsprognose realistisch ist. Hier finden Sie den vollständigen Bericht auf der Webseite des dänischen Verkehrsministeriums (auf Dänisch).

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hat Baukosten, Reserven und Risikoverteilung in den Bauverträgen geprüft und als angemessen beurteilt. Hier finden Sie den vollständigen Bericht auf der Webseite des dänischen Verkehrsministeriums (auf Dänisch).