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Rücksicht auf Anwohner

Die Baustellen für den Fehmarnbelt-Tunnel werden so eingerichtet, dass Anwohner und Verkehr möglichst wenig gestört werden.

Zum Höhepunkt der Bauarbeiten werden auf den Baustellen auf Fehmarn und Lolland bis zu 3.500 Menschen gleichzeitig arbeiten – 500 auf Fehmarn und 3.000 auf Lolland. Die Bauarbeiten werden so geplant, dass Störungen für die Anwohner der Baustellen so gering wie möglich gehalten werden. Unter anderem deshalb werden zum Beispiel 90 Prozent des Baumaterials für den Tunnel auf dem Seeweg zur Baustelle gebracht.

Für den Bau des Absenktunnels muss zunächst ein Graben im Meeresboden ausgehoben werden. Diese Arbeiten werden so geplant, dass die Umweltauswirkungen möglichst gering bleiben. Das gilt unter anderem für die Freisetzung von Sediment im Meerwasser: Während der Aushubarbeiten darf je nach Standort und Jahreszeit nur eine begrenzte Menge freigesetzt werden. Auch viele andere Auflagen müssen eingehalten werden, beispielsweise für Lärm- und Staubemissionen auf den Baustellen. Sollten sich die Nachbarn dennoch einmal gestört fühlen, sind wir jederzeit ansprechbar – rund um die Uhr.

Ein Teil des Meeresbodenmaterials, das im Fehmarnbelt ausgebaggert wird, wird zum Anlegen eines Lärmschutzwalls um die Baustelle auf Lolland verwendet, unter anderem um die Belastung durch Lärm und Staub zu verringern. Der größte Teil des ausgehobenen Erdreichs wird jedoch in den Landgewinnungsflächen verbaut, die an der Nordküste Fehmarns und der Südküste Lollands angelegt werden. Auf diesen neuen Landflächen entstehen Natur- und Erholungsgebiete. Hier finden Sie nähere Informationen zu diesen neuen Flächen.

Sollten sich die Anwohner einmal gestört fühlen, sind wir jederzeit ansprechbar – rund um die Uhr.

Wussten Sie schon...?

... dass die Landgewinnungsflächen vor Lolland etwa 330 Hektar groß sein werden? Das entspricht mehr als 450 Fußballfeldern und wird die Landfläche Dänemarks um rund 0,01 Prozent vergrößern.

... dass bei Rødbyhavn neue Radwege und Brücken über die Autobahn gebaut wurden, damit Anwohner und Besucher sich während des Baus überall frei bewegen können?

Gute Unterbringung für Bauarbeiter

Die meisten Bauarbeiter werden in unmittelbarer Nähe der Baustelle in Rødbyhavn untergebracht. Die Unterkünfte in Form einer Wohnsiedlung werden von den Bauunternehmen auf Grundlage dänischer Standards errichtet, mit dem Ziel, einen positiven Beitrag zu Gesundheit, Arbeitsschutz, Arbeitseffektivität und zur sozialen Interaktion der Mitarbeiter zu leisten. 

Radwege

Bei Rødbyhavn wurden bereits neue Radwege und Fußgängerbrücken über die Autobahn angelegt, um die Umgebung für Radfahrer, Fußgänger und Touristen zu erschließen. Auch das Straßennetz wurde rund um die Baustelle schon vor Beginn des Tunnelbaus ausgebaut und für den Baustellenverkehr verstärkt.

Um direkt vor Ort ansprechbar zu sein, unterhält Femern A/S seit 2009 zwei Infocenter in Burg auf Fehmarn und in Rødbyhavn, in denen Anwohner und andere Besucher Antworten auf ihre Fragen zum Projekt erhalten. Hier finden Sie nähere Informationen zu den Infocentern einschließlich Anschrift und Kontaktmöglichkeiten.