Femern
Search

Meer und Meeresboden

Bei den im Wasser schwebenden Tieren und Pflanzen (Plankton) wird nur von einer geringen, kurzfristigen Auswirkung durch die Baumaßnahmen ausgegangen.

Auswirkungen auf die Pflanzen am Meeresboden werden ebenfalls nicht von Dauer sein.

Die während der ersten zwei Baujahre durch Baggerarbeiten freigesetzten Schwebstoffe führen zu einer vorübergehenden, zusätzlichen Trübung des Wassers. Dadurch gelangt nicht mehr so viel Licht auf den Meeresboden. Die dort lebenden Pflanzen können deswegen nicht so schnell wachsen wie in anderen Jahren. Auch die direkte Ablagerung von Sedimenten auf diese Pflanzen führt zu einem verringerten Pflanzenwachstum.

Diese Beeinträchtigungen auf den betroffenen Flächen sind zwar spürbar, die Pflanzen werden sich jedoch in der Regel innerhalb weniger Monate, spätestens aber nach zwei Jahren, wieder voll erholt haben. Das dadurch um maximal ein Viertel verringerte Pflanzenwachstum bewegt sich zudem im Rahmen der natürlichen jährlichen Schwankungen.

Die Tier- und Pflanzenwelt am Meeresboden hat sich zum Ende der Bauphase weitestgehend wieder erholt.

Gute Erfahrungen am Øresund

Die Wassertrübung führt zu einer vorübergehenden Abnahme von Wachstum bei den am Meeresboden lebenden Tieren – wie beispielsweise Muscheln. Diese Auswirkungen sind jedoch überwiegend gering. Ähnliches gilt für die Ablagerung der bei den Baggerarbeiten freigesetzten Sedimente.

Lebensraumverluste am Meeresboden entstehen vorwiegend durch die Landgewinnungsflächen und vorübergehend baubedingt im Bereich des Tunnelgrabens. Nach deutschem Recht werden diese relativ überschaubaren Verluste und Einwirkungen auf dem Meeresboden über Kompensationsmaßnahmen oder Ersatzgeldzahlungen ausgeglichen.

Die Broschüre „Die Umweltuntersuchungen am Fehmarnbelt“ fasst die Ergebnisse der Umweltuntersuchungen zusammen.

Sämtliche Details zu den Umweltuntersuchungen können Sie dem deutschen Antrag auf Planfeststellung entnehmen.