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Vögel

Einige Entenarten werden durch den Bau gestört. Es werden jedoch keine Probleme mit dem Artenschutz entstehen.

Dies gilt auch für die Eiderente, die der häufigste Rastvogel der Region ist und von der sich im Herbst teilweise über 300.000 Tiere auf dem Wasser im Fehmarnbelt aufhalten. Für die Eiderenten wurden daher die Auswirkungen von Vertreibungen und Veränderungen von Nahrungsgebieten über ein Computermodell so genau wie möglich simuliert und bewertet. Dabei zeigte sich, dass es für die vertriebenen Tiere reichlich Platz zum Ausweichen im Fehmarnbelt geben wird. Und dies gilt entsprechend auch für alle anderen Arten.

Der fertige Tunnel wird Auswirkungen auf Nahrungsgebiete von Reiher- und Tafelente haben. Auf Fehmarn gehen einige Brutreviere der Feldlerche und der Schafstelze durch die Auswirkungen der Bauarbeiten sowie die Überbauung durch die Trasse verloren. Die davon betroffenen Brutvogelpaare werden auf andere Regionen ausweichen müssen. Dieser Verlust wird durch die Schaffung neuer Lebensräume ausgeglichen.

Eiderenten und andere Tiere werden reichlich Platz zum Ausweichen im Fehmarnbelt haben.

Die Broschüre „Die Umweltuntersuchungen am Fehmarnbelt“ fasst die Ergebnisse der Umweltuntersuchungen zusammen.

Sämtliche Details zu den Umweltuntersuchungen können Sie dem deutschen Antrag auf Planfeststellung entnehmen.