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Erörterungstermin für Feste Fehmarnbeltquerung beendet

14-07-17

Die zweite Runde des mündlichen Erörterungstermins zur Festen Fehmarnbeltquerung abgeschlossen

Die zweite Runde des mündlichen Erörterungstermins zur Festen Fehmarnbeltquerung fand vom 22. Mai bis zum 13. Juni statt. Claus Dynesen, Leiter der Genehmigungsabteilung bei Femern A/S, kommentiert:

„Ein Team von rund 50 deutschen Experten und Fachleuten hat in den letzten Tagen in Lübeck Fragen von Bürgern und Verbänden zu unseren Antragsunterlagen beantwortet. Unsere vielen Experten und die Mitarbeiter von Femern A/S haben großartige Arbeit geleistet und dazu beigetragen, dass die Erörterungen in konstruktiver Atmosphäre stattfanden.

Die Planfeststellungsbehörde, der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Betriebssitz Kiel, wird nun über den weiteren Verfahrensverlauf entscheiden.

 Als dänisches Staatsunternehmen ist es uns wichtig, alle geltenden Umweltvorgaben und Vorschriften einzuhalten. Seit 2009 haben daher mehr als 150 Biologen, Geografen und Ingenieure intensiv untersucht, wie der Fehmarnbelt-Tunnel am umweltverträglichsten gebaut werden kann. Wie beim Bau der Verbindungen über den Großen Belt und den Øresund wollen wir durch eine sorgfältige und gewissenhafte Planung sicherstellen, dass Auswirkungen auf die Umwelt wo möglich ganz vermieden oder zumindest stark minimiert werden.“

Hintergrund:

Femern A/S plant den Fehmarnbelt-Tunnel auf Grundlage des zwischen Deutschland und Dänemark abgeschlossenen Staatsvertrages. Dänemark hat am Øresund bereits einen Tunnel
nach exakt derselben Bauweise errichtet und damit positive Erfahrungen gemacht – auch mit Blick auf die Umwelt.

Im Zuge des Anhörungsverfahrens konnten die Öffentlichkeit, Behörden und Umweltverbände Einwendungen und Stellungnahmen zu den Planungsunterlagen vorbringen. Beide Vorhabenträger, Femern A/S und LBV Lübeck, haben mit Unterstützung ihrer Experten die eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen detailliert und individuell erwidert und beim LBV-SH, Betriebssitz Kiel, als zuständige Anhörungsbehörde eingereicht. In der anschließenden mündlichen Erörterung beantworteten die Vorhabenträger Fragen von Bürgern, Verbänden und Behörden und erläuterten die Planungen für das Projekt.