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Femern A/S übermittelt Antworten auf 12.600 Einwendungen

15-02-17

Femern A/S hat am 15. Februar 2017 Antworten auf 12.600 Einwendungen übermittelt, die im Rahmen des Planänderungsverfahrens für den Fehmarnbelt-Tunnel in Deutschland eingegangen sind. Die deutsche Genehmigungsbehörde ist nun dafür verantwortlich, den weiteren Verlauf des Genehmigungsverfahrens zu planen.

Femern A/S hat auf 14.000 Seiten einen Antrag auf eine deutsche Baugenehmigung des Fehmarnbelt-Tunnels ausgearbeitet. Dazu hat Femern A/S mit mehr als 40 hoch spezialisierten Beratungsunternehmen, darunter 25 aus Deutschland, zusammengearbeitet.

Namhafte deutsche Experten mit Schwerpunkten im Umwelt-, Sicherheits- und Bautechnikbereich haben die Grundlage des Antrags ausgearbeitet. Deutsche Rechtsanwälte, die auf Genehmigungsverfahren bei großen Infrastrukturprojekten spezialisiert sind, haben sämtliche Teile des Antrags abschließend geprüft.

Im Sommer 2016 fand zum zweiten Mal in Deutschland eine öffentliche Auslegung des Antrags auf eine deutsche Baugenehmigung des Fehmarnbelt-Tunnels statt. Privatpersonen, Behörden, Grundbesitzer und Umweltorganisationen haben 12.600 Einwendungen eingereicht.

Femern A/S und der deutsche Co-Vorhabenträger LBV Lübeck haben zusammen mit 150 deutschen und internationalen Experten mit Hochdruck daran gearbeitet, gründliche Antworten auf alle Fragen zu entwickeln, die in der Anhörung gestellt wurden.

Die vielen gründlichen Antworten auf die Einwendungen wurden am 15. Februar 2017 an die zuständige Behörde in Schleswig-Holstein, den LBV Kiel, übermittelt. Die deutsche Genehmigungsbehörde wird die Antworten nun prüfen und den weiteren Verlauf des Genehmigungsverfahrens planen. Dazu gehört die Festlegung der Erörterungstermine.

"Der Fehmarnbelt-Tunnel ist ein außerordentlich detailliert vorbereitetes, gut dokumentiertes grenzüberschreitendes Projekt. In Dänemark liegt Baurecht vor. In Deutschland ist der Fehmarnbelt-Tunnel politisch beschlossen. Aber noch fehlt die verwaltungsrechtliche deutsche Genehmigung durch die zuständige Behörde in Kiel", kommentiert Claus F. Baunkjær, Vorstandsvorsitzender von Femern A/S.

"Wir haben am 15. Februar Antworten auf alle Fragen in den 12.600 Einwendungen übermittelt, die im Genehmigungsverfahren für den Fehmarnbelt-Tunnel eingegangen sind. Unsere Experten haben gründliche Antworten von hoher Qualität erstellt. 25 deutsche Beratungsunternehmen und 150 Experten wurden einbezogen. Deutsche Top-Anwälte haben alle Antworten geprüft", so Claus F. Baunkjær.

"Wir erwarten, dass die Genehmigungsbehörde in Schleswig-Holstein sicherstellt, dass das Genehmigungsverfahren ohne Verzögerungen zügig weitergeführt wird. Dafür ist das Projekt nach der langjährigen Planung und gründlichen Dokumentation und zwei umfassenden öffentlichen Anhörungen reif. Femern A/S hat alles dafür getan, die Unterlagen bestmöglich vorzubereiten und wir werden alle Kapazitäten bereithalten, um unsere guten deutschen Kooperationspartner bei ihren Wünschen zu unterstützen", kommentiert Claus F. Baunkjær.

Femern A/S, der deutsche Co-Vorhabenträger LBV Lübeck und die vielen involvierten deutschen Behörden arbeiten seit Jahren konstruktiv beim Genehmigungsverfahren des Fehmarnbelt-Tunnels in Deutschland zusammen. Die Genehmigungsbehörde in Schleswig-Holstein, der LBV Kiel, ist für den weiteren Verlauf des Genehmigungsverfahrens bis zum Erlass einer endgültigen deutschen Baugenehmigung verantwortlich. Femern A/S wird das weitere Verfahren als Vorhabenträger begleiten und zu eventuellen weiteren Fragen Stellung beziehen.

Etwaige Anfragen richten Sie bitte an Ajs Dam, Deputy Project Director, ajs@femern.dk, Tel. +45 40 41 72 30.

Hier finden Sie Bilder und Grafiken zum Projekt.

Wir haben Antworten auf alle Fragen in den 12.600 Einwendungen an die zuständige Behörde übermittelt. Unsere Experten haben gründliche Antworten von hoher Qualität erstellt.