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Sicherheit am Arbeitsplatz

Femern A/S eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, um die Sicherheit auf den Baustellen für den Fehmarnbelt-Tunnel zu gewährleisten.

Große und komplexe Bauprojekte wie der Fehmarnbelt-Tunnel stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit. Eine gründliche Ausbildung in Sicherheitsfragen und Arbeitsschutz spielen deswegen bei der Einrichtung der Baustelle und den Bauarbeiten am Fehmarnbelt eine zentrale Rolle.

Die Baustelle für den Fehmarnbelt-Tunnel wird eine der größten Baustellen in Europa. Deswegen trifft Femern A/S besonders strenge Sicherheitsvorkehrungen. Alle Mitarbeiter, die auf den Tunnelbaustellen arbeiten, müssen über ein fundiertes Wissen zum Thema Sicherheit und Arbeitsschutz verfügen.

In das Sicherheitskonzept sind u.a. Anregungen von den Olympischen Spielen in London 2012 eingeflossen. Gutes Management, ein laufender Erfahrungsaustausch, und eine Kultur, die darauf basiert, dass alle Mitarbeiter Verantwortung für die Sicherheit am Arbeitsplatz übernehmen, waren einige der Faktoren, die zum Erfolg der Londoner Olympiade beigetragen haben. Diese Erfahrungen wird Femern A/S beim Bau des Fehmarnbelt-Tunnels berücksichtigen.

Gute Unterbringung der Bauarbeiter

Die Arbeiter, die den Fehmarnbelt-Tunnel bauen, sollen unter Bedingungen arbeiten, die die Gesundheit schützen und fördern. Das gilt auch für die Wohnanlagen bei der Baustelle, die den Bauarbeitern eine gute Unterbringung sowie Erholung in der Freizeit ermöglichen sollen. Sie werden für Bauarbeiter zur Verfügung stehen, die nicht zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln können. Die Ausstattung der Unterkünfte muss bestimmten Standards genügen.

Alle Mitarbeiter, die auf den Tunnelbaustellen arbeiten, müssen über ein fundiertes Wissen zum Thema Sicherheit und Arbeitsschutz verfügen.

Wussten Sie schon...?

... dass Erfahrungen von den Olympischen Spielen in London 2012 in das Sicherheitskonzept für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels eingeflossen sind? Dort geschahen deutlich weniger Unfälle als auf anderen Großbaustellen.

... dass es auch Apps gibt, die Informationen zur Sicherheit am Arbeitsplatz bereitstellen und über die man sicherheitsrelevante Ereignisse melden kann?

Zusammenarbeit mit den Behörden

Femern A/S arbeitet in der Planung des Sicherheitseinsatzes auf der Baustelle eng mit den zuständigen Behörden zusammen. Ziel ist es, Unfälle komplett zu vermeiden, Schadensvorfälle zu begrenzen und dafür zu sorgen, dass Hilfe schnell am Unglücksort eintrifft.

Drohnen und Sicherheits-Apps

Femern A/S untersucht, ob Drohnen und Smartphones auf den Baustellen eingesetzt werden können. Im Falle eines Unglücks können Drohnen Defibrillatoren oder Erste-Hilfe-Ausrüstung innerhalb weniger Minuten an einen Unfallort transportieren.

Sollte sich beispielsweise ein Unfall ereignen oder ein Mitarbeiter einen Herzinfarkt erleiden, kann die Unfallstelle mittels einer interaktiven Karte schnell ermittelt werden. Anschließend kann die Drohne vom Dach einer Leitwarte auf der Baustelle gestartet werden und den Unfallort schnell erreichen.

Die Nutzung von Smartphone-Apps wäre eine weitere Möglichkeit, Bauarbeiter schnell zu finden. Eine solche App könnte auch Informationen zum Arbeitsschutz bereitstellen, zum Beispiel über Erste-Hilfe-Anleitungen, Angaben zu Arbeitsabläufen und sicherheitsrelevante Ereignisse auf der Baustelle.