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Tunnelgraben und Baggerarbeiten

Vor dem Absenken der Tunnelelemente wird am Meeresboden im Fehmarnbelt ein ca. 17,6 Kilometer langer Graben ausgehoben.

In dem 17,6 km langen Graben im Fehmarnbelt müssen die etwa 40 m breiten und bis zu 15 m hohen Tunnelelemente Platz finden. Die Linienführung für den Graben verläuft von einem Punkt etwas östlich von Puttgarden auf Fehmarn zu einem Punkt östlich von Rødbyhavn auf der dänischen Insel Lolland. Die Tunnelelemente werden in den Graben abgesenkt und dort miteinander verbunden; daher kommt die Bezeichnung Absenktunnel. Der Graben wird anschließend seitlich und von oben aufgefüllt. 

Das Ausheben des Grabens erfolgt sowohl von deutscher als auch von dänischer Seite aus. Die Nassbaggerarbeiten werden so ausgewählt, dass die Umweltauswirkungen innerhalb eines akzeptablen Rahmens bleiben und die Meeresumwelt nur vorübergehend beeinflussen. Es soll möglichst wenig Sediment freigesetzt werden, damit die Pflanzen am Meeresboden weiterhin ausreichend Tageslicht erhalten. Besonders strenge Vorschriften gibt es für die Mengen an Sand, die durch die Baggerarbeiten aufgewirbelt und im Wasser freigesetzt werden dürfen.

Wenn der Tunnel fertig ist, wird die Deckschicht mit dem Meeresboden abschließen. Die vielen Tonnen Sand und Erde, die aus dem Graben ausgehoben werden, werden zur Anlage neuer Küstenareale bei Rødbyhavn und in geringerem Ausmaß auch bei Puttgarden verwendet.

Die Nassbaggerarbeiten werden so ausgewählt, dass die Umweltauswirkungen innerhalb eines akzeptablen Rahmens bleiben und die Meeresumwelt nur vorübergehend beeinflussen.