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Darum bauen wir einen Tunnel

Nach Eröffnung des Fehmarnbelt-Tunnels und der zugehörigen Schienenanbindungen entstehen neue Möglichkeiten für Pendler, Unternehmen und Touristen.

Durch den Fehmarnbelt-Tunnel sparen Autofahrer eine Stunde und können ihre Fahrt jederzeit antreten. Bahnreisen werden durch häufigere und schnellere Zugverbindungen attraktiver. Dies gilt auch für die inländischen dänischen und deutschen Strecken. Auf Seeland und Lolland-Falster, sowie in Ostholstein verkürzen sich für viele Pendler die Reisezeiten mit der Bahn zwischen den Orten und von und nach Kopenhagen.

Pendler zwischen Ost- und Westdänemark werden ebenfalls einen positiven Unterschied feststellen, denn die vielen Güterzüge, die früher von Seeland, Schweden und Norwegen über Fünen und Jütland fuhren, können nun den direkten Weg unter dem Fehmarnbelt nehmen. Dies schafft Platz für mehr Personenzüge zwischen den dänischen Landesteilen.

Die Unternehmen erhalten eine direkte schnelle und flexible Autobahn- und Eisenbahnverbindung nach Deutschland, dem größten dänischen Exportmarkt. Lolland und Falster sind nicht länger Randgebiete in Dänemark, sondern das Tor nach Mitteleuropa. Dies haben viele Unternehmen bereits entdeckt.

Auch für Urlaubsreisende sind der Fehmarnbelt-Tunnel und die schnellen Eisenbahnverbindungen von Vorteil. Seeländer und Einwohner des nördlicheren Skandinaviens sparen dann eine Stunde, wenn die Familie sich ins Auto setzt und den Fehmarnbelt in Richtung Süden überquert.

Die Bedingungen für Bahnreisen zwischen Skandinavien und Mitteleuropa werden ebenfalls verbessert. Durch die Fehmarnbeltquerung und die neuen Eisenbahnanlagen kommt man mit der Bahn beispielsweise in 2,5 Stunden von Hamburg nach Kopenhagen. Heute dauert dieselbe Reise 4,5 Stunden.

Die Eröffnung des Fehmarnbelt-Tunnels trägt auch zu einem umweltfreundlicheren Verkehrssystem bei. Mit dem Fehmarnbelt-Tunnel können mehr Güter auf der Schiene transportiert werden. Autos und Bahn sparen Kilometer und Zeit – zum Wohle der Umwelt. Dänemark fördert somit den grünen Güterverkehr. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass der Fehmarnbelt-Tunnel eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Europa ist.

Während der Bauzeit entstehen Tausende von Arbeitsplätzen und mehrere hundert Lehrstellen. Bis zu 3.500 Menschen sind jährlich während der Bauzeit direkt mit dem Bau des Fehmarnbelt-Tunnels beschäftigt. Auf jeden Mitarbeiter am Bauvorhaben kommt in der Regel ein weiterer bei den Zulieferunternehmen. Alle Bauunternehmer des Fehmarnbeltprojekts unterliegen Sozialklauseln, durch die u. a. 500 Lehrstellen geschaffen werden. Nach Fertigstellung des Bauvorhabens entstehen für den Betrieb des Tunnels ca. 300 Dauerarbeitsplätze.

Hier erhalten Sie nähere Informationen über die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen.

Mehr über die Gründe für den Bau des längsten Absenktunnels der Welt für Autos und Bahn lesen Sie hier:

10 gute Gründe für eine direkte Verbindung zwischen Deutschland und Skandinavien unter dem Fehmarnbelt


Der Fehmarnbelt-Tunnel stärkt den Verkehr in einer neuen europäischen Region und eröffnet auch neue Möglichkeiten im Tourismus-, Kultur und Sportbereich.