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Ostholstein

Impulse für Ostholstein

Der Fehmarnbelt-Tunnel ist mehr als eine schnelle, neue Verbindung zwischen Ostholstein und Lolland. Die Erfahrung aus anderen grenzüberschreitenden Regionen zeigt: Schnelle Wege ermöglichen das Zusammenwachsen der Region. Der Fehmarnbelt-Tunnel verkürzt die Reisezeit zwischen Puttgarden und Rødbyhavn auf sieben Minuten mit der Bahn und zehn Minuten mit dem Auto. Von Ostholstein kommen Sie somit schneller an Ihr Ziel, unabhängig davon, in welche Richtung Sie reisen. Wartezeiten an der Fähre oder Ausfälle aufgrund von schlechten Witterungsbedingungen sind Geschichte. Mit dem Fehmarnbelt-Tunnel kommen Sie 365 Tage im Jahr rund um die Uhr an Ihr Ziel.

Rund um den Fehmarnbelt-Tunnel entstehen zahlreiche Impulsen für Leben und Arbeit. Dafür engagiert sich Femern A/S seit vielen Jahren vor Ort im Dialog mit unzähligen Partnern. An dieser Stelle haben wir einige Informationen mit weiterführenden Links für Sie zusammengestellt.

Übrigens: Die Kosten für den Bau des Tunnels übernimmt Dänemark. Sie werden später durch Maut-Einnahmen refinanziert. Femern A/S ist die dänische Projektgesellschaft, die den Tunnel plant, baut und finanziert.

Ausbildung und Bildung
Am stärksten profitieren von dem Zusammenwachsen der Region junge Menschen. Wer sich heute noch nach Süden orientiert, zum Beispiel für den Universitätsbesuch, kann mit der Bahn künftig in rund 2 Stunden von Lübeck nach Kopenhagen fahren. 

Im Ausbildungsbereich gibt es bereits ein Fehmarnbelt-Ausbildungsbüro. Anfang 2016 eröffnet, soll es jungen Menschen bei der Suche nach Praktika und Ausbildungsplätzen auf beiden Seiten des Fehmarnbelt helfen. Hintergrund: Während in Lolland und Falster Ausbildungsplätze fehlen, suchen Betriebe in Ostholstein und Lübeck oft Auszubildende. Das langfristige Ziel ist, dass ein integrierter Arbeitsmarkt quer durch die Fehmarnbelt-Region entsteht.
http://fehmarnbelt-ausbildungsbuero.de/de/startseite/

Durch den Tunnel wächst Ostholstein stärker mit Ostdänemark und Südschweden zusammen. Während die regionale Wirtschaft die verbesserte Infrastruktur für sich nutzt, entstehen auch Anreize für neue Unternehmen in der Region.


Arbeitsplatz und Wachstum
Durch den Tunnel wächst Ostholstein stärker mit Ostdänemark und Südschweden zusammen. Während die regionale Wirtschaft die verbesserte Infrastruktur für sich nutzt, entstehen auch Anreize für neue Unternehmen in der Region. So siedeln sich Unternehmen in der Regel dort an, wo die Infrastruktur am besten ist. Das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein geht zum Beispiel davon aus, dass sich besonders neue Unternehmen aus den Bereichen Logistik und Dienstleistungen im Verkehr- und Transportbereich in der Region ansiedeln. 
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Fehmarnbeltquerung/fehmarnbeltquerung_node.html

Durch die neue Infrastruktur rund um den Fehmarnbelt-Tunnel wird der Wirtschaftsstandort Ostholstein attraktiver. In dem durch den Tunnel erweiterten Einzugsgebiet rund um den Belt können neue Kunden gewonnen werden. Neue Angebote entstehen, die langfristig den Arbeitsmarkt beleben. Beispiel Life-Science und Biotech: Bereits heute bestehen grenzüberschreitende Kooperationen von Südschweden über Dänemark bis nach Norddeutschland. So gehen einige Beobachter davon aus, dass auch die Kooperationen in den Bereichen Technologie und Wissenschaft zunehmen werden. Damit entsteht auch eine höhere und nachhaltigere Wertschöpfung für Ostholstein. 
http://www.stringnetwork.org/news/2015/infrastructure-sets-the-scene-for-societal-developments/de/?lang=de&skipredirect=1

Dynamik für Ostholstein
Der demographischen Wandel ist wie in vielen Regionen Deutschlands und Dänemarks eine Herausforderung. Der Fehmarnbelt-Tunnel wird durch die höhere Quantität und Qualität von Arbeitsplätzen die Region noch attraktiver machen. Jüngere und gut ausgebildete Arbeitskräfte werden in die Region ziehen und ihre Familien mitbringen. Ein solcher Trend bringt Dynamik in die Region, für die Entwicklung von neuen Ideen und neuen Arbeitsplätzen. 

Tourismus
Der Tourismus rund um die Ostsee boomt seit Jahren. Dennoch lassen sich für Ostdänemark und Ostholstein einige Besonderheiten feststellen. So kommen viele Touristen ausschließlich nach Lolland oder Fehmarn. Die jeweils anderen Schätze der Partnerregionen bleiben so im Verborgenen. Eben schnell in den dänischen Ferienpark Lalandia auf Lolland? Der Fehmarnbelt-Tunnel wird das ändern. Künftig dauert die Fahrt unter dem Fehmarnbelt mit dem Auto zehn und mit der Bahn sieben Minuten. Durch den Tunnel entsteht künftig eine grenzüberschreitende Region, die eine Region für die Touristen ist. Die „Destination Fehmarnbelt“ wird so zum Magnet für mehr Menschen. Und sie gibt Impulse für nachhaltigen Tourismus. 
https://www.ostsee-schleswig-holstein.de/fehmarnbelt.html

Nachhaltiges Wachstum
Die norddeutschen, dänischen und südschwedischen Regionen arbeiten gemeinsam an einer nachhaltigen Wachstumsstrategie für die Fehmarnbelt-Region. Sei es die Reduzierung von Treibhausgasen oder der Betrieb aller Stadtbusse mit Biogas (beides in der Region Skåne), klimafreundliche öffentliche Anschaffungen bis 2025 (Hauptstadtregion Dänemark) - bereits heute passiert überall viel. Weitere Ziele: Immer mehr Fahrzeuge im öffentlichen Sektor sollen entweder elektrisch oder anderweitig nachhaltig angetrieben werden. All diese Anstrengungen machen nur dann Sinn, wenn sie gebündelt sind. Genau das machen Schleswig-Holstein, Hamburg, Skåne und Dänemark seit Jahren. 
http://www.stringnetwork.org/string-themes/green-growth/landingpage/de/