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Wenn Sie in Deutschland leben

Schneller ans Ziel

Der Fehmarnbelt-Tunnel schafft eine schnelle und flexible Verbindung zwischen Norddeutschland und Skandinavien. Wer in Deutschlands Norden lebt, kann die zahlreichen Möglichkeiten besser nutzen, die Dänemark, Schweden und auch Norwegen zu bieten haben. Mit dem Zug gelangt man künftig von Hamburg in nur zweieinhalb Stunden nach Kopenhagen – eine deutliche Zeitersparnis gegenüber viereinhalb Stunden heute. Von Lübeck ist der Weg noch kürzer. Der Auto- und Güterverkehr zwischen Schleswig-Holstein und Schweden spart 160 km Umweg über Jütland. Dadurch wird es leichter, in Dänemark zu arbeiten oder zu studieren und die vielen Touristenattraktionen zu nutzen, die Skandinavien zu bieten hat.  

Engere Kontakte

Schleswig-Holstein und Hamburg erhalten eine direkte Verbindung nach Kopenhagen und Seeland. Schleswig-Holstein und die Region Seeland haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, zu der ein umfangreicher Handlungsplan für die regionale Zusammenarbeit gehört. Dank der Öresundbrücke, die vor 15 Jahren eröffnet wurde, und dem Fehmarnbelt-Tunnel wird auch Schweden besser an Norddeutschland angebunden.

Größerer Exportmarkt

Der Fehmarnbelttunnel verringert die Transportzeiten und -kosten für Güter und erhöht die Verkehrskapazitäten, was die Exportmöglichkeiten deutscher Unternehmen verbessert. Für bestehende und neue Unternehmen, die sich auf die skandinavischen Märkte konzentrieren, werden Ostholstein und Fehmarn zu attraktiven Standorten.  

Mehr Touristen

Dank der schnelleren Verbindung können Ferienhausvermieter, Hotels und Pensionen in Norddeutschland sich schon jetzt auf mehr skandinavische Touristen einstellen. Der Urlaub in Skandinavien wird attraktiver, und es wird leichter, den Flughafen Kopenhagen zu nutzen, der als internationales Drehkreuz gilt.

Arbeitsplätze in der Bauphase und im späteren Betrieb 

In der Bauphase werden viele neue Arbeitsplätze für Handwerker und Ingenieure entstehen, die für den Tunnelbau gebraucht werden. Außerdem werden Unternehmen aus Norddeutschland von den ausführenden Baukonsortien als Subunternehmer und Zulieferer gebraucht. Wenn der Tunnel fertig gestellt ist, werden rund 300 feste Arbeitskräfte für den Betrieb und die Instandhaltung benötigt. 

Mehr Möglichkeiten für Arbeit und Ausbildung

Der Tunnel wird es leichter machen, in Norddeutschland zu wohnen und in Dänemark zu arbeiten oder zu studieren. Die norddeutschen Straßen- und Bahnanbindungen an den Fehmarnbelt-Tunnel werden deutlich verbessert. Vom Ausbau und der Elektrifizierung der Bahnstrecke profitiert auch die Umwelt und neue Bahnlinien zwischen den Wirtschaftszentren Hamburg und Lübeck bringen vielen Pendlern in Norddeutschland kürzere Reisezeiten.